Solar-Fabrik AG macht Fortschritte bei Fokussierung und Projektgeschäft und verkauft die Waferaufbereitung

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Der Photovoltaik-Hersteller Solar-Fabrik AG (Freiburg) führt seinen eingeschlagenen Weg der Fokussierung und Geschäftsoptimierung konsequent weiter fort, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Als nächste Stufe der Fokussierung beabsichtigt die Solar-Fabrik AG das Segment der Waferaufbereitung zu verkaufen, bestehend aus der Solar-Fabrik Silicon Services Ltd. und der Poseidon Solar Services Pte. Ltd. Trotz schwieriger konjunktureller Rahmenbedingungen sei es gelungen, eine Absichtserklärung mit einem Käufer abzuschließen, der das Sachanlagevermögen zu einem Großteil der Buchwerts übernehmen wolle, wodurch im Wesentlichen lediglich die immateriellen Vermögenswerte als Verluste realisiert würden.
Der Abschluss der Transaktion sei für den Juli geplant, vorbehaltlich der Zustimmung der entsprechenden Gremien.

Konzept der auftragsbezogenen Fertigung umgesetzt
Das Kernsegment der Solarstrom-Module sei nach wie vor geprägt durch geringe Erkennbarkeit (Visibilität), heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung. Die Solar-Fabrik AG habe daher das Konzept der auftragsbezogenen Fertigung konsequent umgesetzt. Für das erwartete Wachstum in Q3 sei die Solar- Fabrik bestens gerüstet durch ihr neues, hochmodernes und produktives Werk 3. Es wurde seit März 2009 hochgefahren und stehe nun in den Startlöchern für weiteres Wachstum.

Umsatz- und Ergebnisziel für 2009 nicht mehr realistisch
Der Absatz im 2. Quartal hat sich nach Angaben des Unternehmens gegenüber dem ersten Quartal gesteigert, blieb jedoch unter dem Vorjahresniveau. Zusammen mit der Beeinträchtigung des Segments Waferaufarbeitung werde dies zu einem Verlust führen, stelle aber die konsequente Umsetzung der Geschäftsstrategie dar. Unter Berücksichtigung der nach wie vor begrenzten Erkennbarkeit sei jedoch das prognostizierte Umsatz- und Ergebnisziel für 2009 nicht mehr realistisch.

Fortschritte im Projektgeschäft
Unter der Voraussetzung, dass sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld im Jahresverlauf aufhelle und sich die Situation im Finanzierungssektor weiter normalisiere, sei für die zweite Jahreshälfte mit einer deutlichen Belebung der Nachfrage in Bereich Solarmodulgeschäft zu rechnen. Diese Aussage werde durch eine deutliche Erhöhung des Auftragseingangs und der Angebotsvolumina belegt. Darüber hinaus sei im Projektgeschäft ein erster Auftrag über 7 MWp mit einem Neukunden geschlossen worden, weitere 20 MWp seien derzeit in Verhandlungen. Angesichts der verbleibenden Unsicherheiten halte es der Vorstand jedoch für angemessen, erst im weiteren Jahresverlauf eine neue Prognose zu den Umsatz- und Ergebniserwartungen für das Gesamtjahr 2009 abzugeben.

30.06.2009 | Quelle: Solar-Fabrik Aktiengesellschaft für Produktion und Vertrieb von solartechnischen Produkten | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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