INTERSOL Futura Flat Roof: Neues windkanalgeprüftes Photovoltaik-Montagesystem spart Ballast und Zeit

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DONAUER gibt sein neuestes INTERSOL-Montagesystem für die Aufständerung von Photovoltaik-Modulen auf Flachdächern zur Anwendung in Pilotprojekten frei: Das aerodynamisch aktive Futura Flat Roof sei jetzt windkanalgeprüft, berichtet die Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH in einer Pressemitteilung. Ähnlich wie Spoiler in der Formel 1 nutze das System die anströmende Luft zur Standsicherheit. Es vermeide bis zu 85 % Ballast und sei besonders schnell zu montieren. “Sicherheit hat erste Priorität”, sagt Tilman Elsner, Bereichsleiter INTERSOL Montagesysteme. “Gegenüber ähnlichen Systemen auf dem Markt wird bei unserem System das Modul an den vom Hersteller definierten Befestigungspunkten montiert. Damit bleibt bei Futura Flat Roof die Herstellergarantie in jedem Fall gültig. Außerdem ist durch die zusätzlichen Befestigungspunkte die Gewichtsverteilung auf dem Dach ausgeglichener.”

Das Laboratorium für Gebäude- und Umweltaerodynamik am Institut für Hydromechanik der Universität Karlsruhe hat Futura Flat Roof im Windkanal getestet. Die im Windkanal gemessenen Winddruck- und Sogbeiwerte seien hierbei mit dem in Eurocode 1 vorgeschriebenen Spitzenfaktor multipliziert worden. Nur so ließen sich die in der Praxis auftretenden Extremwerte sicher berücksichtigen. Professor Martin Mensinger von der TU München hat auf der Grundlage der Windkanalmessungen das Gutachten für die Auslegung von Ballast, Abstand der Reihen und anderen Parametern erstellt.
Handwerker bekommen von INTERSOL zusammen mit dem Futura Flat Roof die komplette Auslegung mit detaillierten Angaben wo und mit welchem Ballast die Module montiert werden. Die Montage der Module sei ganz einfach: Zwei Personen, Gummihammer, Akkuschrauber, Inbusschlüssel – das reicht, betont INTERSOL. Futura Flat Roof ist für alle Folien- und Bitumen-Flachdächer ohne Kies oder Begrünung bis 3Grad Neigung geeignet. Den Vorteil der aerodynamischen Stabilisierung mache ein praktisches Beispiel deutlich: Für ein Gebäude mit 10 m Höhe in Windzone 1 sei bei herkömmlicher Bauweise mit aufgeständerten Dreieckstützen und quer liegenden Modulen ein Ballast von 140 kg/Modul erforderlich. Das System Futura Flat Roof benötie im Randbereich 55 kg Ballast pro Modul, im Innenbereich 20 kg, also 60 % bis 85 % weniger.
Einen wichtigen Tipp hat Tilman Elsner von INTERSOL noch für alle, die Photovoltaik-Anlagen auf Flachdächern aufständern: “Aus dem Flachdach wird durch die Aufständerung grundsätzlich eine Art Sheddach, das höheren Winddruck auf das Dach überträgt als ein flaches Dach. Das muss neben dem erhöhten Gewicht durch Module, Gestell und Ballast bei der Überprüfung der Statik berücksichtigt werden. Das steht zwar in den einschlägigen Normen, wird aber immer wieder vergessen!”

29.07.2009 | Quelle: Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH; INTERSOL Montagesysteme | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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