Neue 3M Klebebänder für die Fertigung von Photovoltaik-Modulen

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Seit der Erfindung des Klebebands vor mehr als 80 Jahren hat das Multitechnologie-Unternehmen 3M sein Know-how in der Klebtechnik mit immer wieder neuen Entwicklungen kontinuierlich ausgebaut. Heute bietet es vielen Industriebereichen unzählige Möglichkeiten, herkömmliche und oft mit Nachteilen behaftete Verbindungstechniken wie Löten, Schrauben, Clipsen oder gar Schweißen durch moderne Klebeband-Anwendungen zu ersetzen.
Auch der Solar-Industrie stellt 3M für die Fertigung von Solarmodulen jetzt ein umfassendes Sortiment mit zum Teil völlig neu entwickelten, haltbaren und temperaturbeständigen Klebebändern zur Verfügung, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Sie helfen nicht nur dabei, Produktionsprozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen. Zugleich leisten diese Produkte ihren Beitrag zu einer weiteren Verbesserung der Qualität von Modulen und zur Senkung der Kosten in der Fertigung.

3M Solar Acrylic Foam Klebebänder
Ein Beispiel dafür seien die doppelseitigen 3M “Solar Acrylic Foam”-Klebebänder, die für die Solarindustrie in drei neuen Produktserien erhältlich sind. Bereits seit 1980 setzen diese Produkte, die aus einem geschäumten Klebstoff-Kern in einem viskoelastischen Klebeband bestehen, Standards in der Verbindungstechnik, betont 3M. Innovativ bewährten sie sich derzeit bei der Fertigung von Fassadenelementen. In vielen anderen Konstruktionen seien diese Hochleistungs-Klebebänder für die Kombination unterschiedlicher Werkstoffe mittlerweile sogar die einzige Möglichkeit der Verbindung.
Die für die Solar-Industrie entwickelten Produkte eignen sich laut Hersteller etwa für die schnelle und saubere Befestigung von Solarmodul-Rahmen, Anschlussdosen und Versteifungsprofilen (Back-Rails) oder für die Verbindungstechnik in Konzentratorsystemen. Die einfach zu verarbeitenden, sofort haftenden Klebebänder widerstehen laut 3M Einflüssen von Hitze und UV-Strahlung. Durch ihren geschlossen Klebstoffkern dichteten sie zugleich gegen Schmutz und Feuchtigkeit ab. Dabei seien sie in der Lage, unterschiedliche Ausdehnungen der verschiedenen, miteinander verbundenen Werkstoffe auszugleichen. Unterschiedliche Produktausführungen in Weiß, Grau, Dunkelgrau oder Schwarz mit Dicken von 0,63 bis 2,3 mm sind erhältlich.

3M-Klebebänder für die Energiegewinnung
Prädestiniert für die Energiegewinnung in modernen Dünnschicht-Modulen seien die neuen, elektrisch leitfähigen Klebebänder als Ersatz für herkömmliche leitende Verbindungen. Sie sorgten als Charge-Collector und Bus-Bar für die Weiterleitung der gewonnenen Energie zur Anschlussdose. Die Kombination zwischen Kupferfolie und wahlweise ebenfalls leitfähigem Klebstoff sei dabei gerade mal zwischen 0,066 und 0,130 mm dick. Mehrere Produktvarianten stünden derzeit zur Auswahl.

3M-dielektrische Klebebänder
Eine zuverlässige Abschirmung des Solarstroms bei Anwendungen in Dünnschicht-Modulen oder in kristallinen Silizium-Solarmodulen bieten die Dielektrischen Klebebänder von 3M, so der Hersteller. Sie stehen in je verschiedenen ein- oder doppelseitigen Ausführungen mit Dicken zwischen 0,038 und 0,140 mm zur Verfügung.

3M-Spezialklebebänder
Abgerundet wird das Klebeband-Sortiment für die Fertigung von Solarmodulen durch Spezialklebebänder, die für die ästhetische Abdeckung ansonsten sichtbarer Komponenten ebenso eingesetzt werden können wie für die Positionierung der Solarzellen im Modul oder für die Bündelung von elektrischen Leitungsdrähten.

3M-Etikettenmaterialien
Die eindeutige Dokumentation aller wichtigen Information auf Solarmodulen ermögliche schließlich eine ganze Serie von mit Klebstoff ausgestatteten Kennzeichnungsfolien, die je nach Ausführung sowohl auf Aluminium und Glas als auch auf der Rückseitenfolie haften, betont 3M. Alle Materialien seien beständig gegen Einflüsse von Temperatur, UV-Strahlung und Abrieb, einige darüber hinaus auch gegen Feuchtigkeit und Chemikalien.

01.10.2009 | Quelle: 3M Deutschland GmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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