Linde versorgt Bosch Solar Solar langfristig mit Spezialgasen

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Linde Nippon Sanso (LNS; München), ein Unternehmen der Linde Group, hat am 20. Oktober 2009 den Abschluss eines langfristigen Vertrags mit Bosch Solar bekannt gegeben. Linde Nippon Sanso wird demnach das neue Bosch-Werk in Erfurt mit Spezialgasen für die Photovoltaik-Produktion versorgen. Der Vertrag umfasse unter anderem die Belieferung mit Sauerstoff sowie mit hoch reinem Stickstoff aus einer Luftzerlegungsanlage vor Ort. Bosch Solar ist eine Division der Bosch-Gruppe und produziert kristalline Silizium-Solarzellen in seinem Werk in Arnstadt bei Erfurt. Bosch Solar, davor auch bekannt unter dem Namen ersol, investiert an seinem Erfurter Standort mehr als 530 Millionen Euro in den Bau einer komplett neuen Anlage für die Herstellung kristalliner Silizium-Solarzellen.
Voll ausgebaut wird die Anlage eine Gesamtkapazität von 630 MWp (Megawatt Peak) erreichen. Mit dem zum Teil von der Europäischen Union finanzierten Projekt sollen weitere Arbeitsplätze in der Solar-Region Erfurt geschaffen werden.

Chemikalienversorgung für kristalline Photovoltaik und Dünnschicht-Modulherstellung
“Dieser neue Vertrag stärkt unsere Beziehung zu Bosch, einem Marktführer sowohl in der Dünnschicht-, als auch in der kristallinen PV-Produktion”, so Andreas Günther, Geschäftsführer von Linde Nippon Sanso. “Wir beliefern Bosch Solar in Arnstadt bereits mit Spezialgasen sowie mit verschiedenen anderen Gasen für die benachbarte Dünnschicht-Anlage von Bosch.” Über die letzten vier Jahre hinweg habe sich Linde eine führende Position bei der Gas- und Chemikalienversorgung sowohl für die kristalline Photovoltaik als auch für die Dünnschicht-Modulherstellung aufgebaut – vor allem in den Schlüsselmärkten Deutschland, Spanien, Italien, China, Taiwan und Indien, betont das Unternehmen. Bis heute haben die Projekte, die Linde zusammen mit seinen Kunden umgesetzt hat, nach Unternehmensangaben eine Zielkapazität von mehr als 6 GWp (Gigawatt Peak), die europäischen Kunden hätten daran einen Anteil von 2 GWp. Durch seine Zusammenarbeit mit dem Dünnschicht-PV-Modul-Hersteller Masdar hat sich Linde bereits als wichtiger Zulieferer der Solarindustrie in der Region Erfurt etabliert.
Linde stehe für Technologien und Produkte, die Mehrwert und Nachhaltigkeit für seine Kunden vereinen. Indem das Unternehmen die Dünnschicht-PV-Hersteller dazu ermutige, ihre CO2-Bilanz bei jedem einzelnen Fertigungsschritt und jedem Glied in der Lieferkette auf den Prüfstand zu stellen, trage Linde zur Kostenreduzierung bei und helfe der Branche, umweltschonender zu wirtschaften.

22.10.2009 | Quelle: Linde Group | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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