Trendwechsel bei Photovoltaik-Wechselrichtern in Spanien

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In Spanien errichten die Photovoltaik-Installateure seit Mitte 2009 zunehmend Solarstromanlagen auf Industriedächern, was nach kleineren Wechselrichtern verlangt, berichtet Schweizer Hersteller Sputnik Engineering AG (Biel) in einer Pressemitteilung. Nachdem Sputnik Engineering in den vergangenen Jahren vor allem Zentralwechselrichter für Solarparks nach Spanien verkauft hat, entwickelten sich seit Mitte 2009 die SolarMax-Strangwechselrichter zum neuen Bestseller. Das neue Königliche Dekret RD 1578/2008 begrenzt den Zubau von Solarstromanlagen und reduziert insbesondere die Zahl der großen Photovoltaik-Freiflächenanlagen.
“Wir haben ein großes Wechselrichter-Portfolio mit Leistungen von 1,8 Kilowatt bis 1 Megawatt und sind schon lange auf dem spanischen Markt etabliert. Daher konnten wir uns problemlos an die neuen Anforderungen anpassen”, erklärt Fernando Sánchez García, Geschäftsführer von Sputniks spanischer Niederlassung Sputnik Engineering Ibérica S.L.U. Allein sein Kunde Sofos Solar aus Lleida will in den kommenden sechs bis neun Monaten 30 Photovoltaik-Anlagen mit SolarMax-Strangwechselrichtern bauen. Die größte von ihnen wird eine Nennleistung von 350 Kilowatt (kWp) haben.

Aufwärtstrend im zweiten Halbjahr 2009
“Sputnik Engineering ist eine zuverlässige Firma und wir vertrauen der Marke SolarMax”, erklärt Sofos Solar-Geschäftsführer Juan Mayoral. “Bei Sputniks Strangwechselrichtern haben uns sowohl die technischen Spezifikationen als auch das Preisleistungsverhältnis und die auf zwölf Jahre verlängerbare Garantie überzeugt. Zudem hat Sputnik in Spanien eine hervorragende Infrastruktur aufgebaut und bietet einen umfassenden Service und Support.” In den vergangenen Monaten habe Sofos Solar bereits zehn PV-Anlagen mit Leistungen zwischen 8,8 und 100 Kilowatt mit SolarMax-Strangwechselrichtern gebaut. Fernando Sánchez sieht der weiteren Entwicklung des spanischen Solar-Markts positiv entgegen. “2009 war für die gesamte PV-Branche ein schwieriges Jahr. Neben den fallenden Modulpreisen und der Kreditklemme wurden die Installationen hierzulande noch durch bürokratische Hürden erschwert.” Für 2009 rechnet der Spanienchef in seinem Heimatland daher nur mit einem Photovoltaik-Zubau von insgesamt 150 bis 200 Megawatt. Seit dem zweiten Halbjahr 2009 gehe es jedoch wieder in kräftig aufwärts. “Dank der stabilen Vereinbarungen mit unseren Kunden bin ich für 2010 sehr optimistisch”, betont Sánchez.

18.11.2009 | Quelle: Sputnik Engineering AG | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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