Photovoltaik-Wechselrichterhersteller Fronius erweitert das Produktportfolio der IG Plus Serie

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Fronius präsentiert im Rahmen der 26ten EU PVSEC in Hamburg den neuen Wechselrichter Fronius IG Plus 100 V-3, berichtet die Fronius International GmbH (Pettenbach; Wels) in einer Pressemitteilung. Vom 5. bis 8. September ist das dreiphasige Gerät am Messestand des Unternehmens in der Halle B7, Nummer A18 ausgestellt. Weitere Neuheiten sind der Fronius Lichtbogen-Detektor, das Energiemanagement-Relais sowie die Fronius Solar.web App.

Neuer Wechselrichter – Fronius IG Plus 100 V-3 ist seit Juli auf dem Markt
Fronius will den Anforderungen des Marktes gerecht werden und führt mit dem Fronius IG Plus 100 V-3 einen dreiphasigen Wechselrichter mit einer Ausgangsleistung von 8 kW ein. Das Gerät stellt eine Erweiterung des Produktportfolios der Fronius IG Plus Serie dar und ist seit Juli 2011 in Europa (ausgenommen Italien) auf dem Markt. Der Wechselrichter punktet laut Hersteller mit zahlreichen Features: Blindleistungsbereitstellung, dreiphasige Einspeisung und dynamische Netzstützung sollen für eine problemlose Einbindung in das elektrische Netz sorgen, auch in Regionen mit einer hohen Anzahl an PV-Anlagen. Phasenschieflasten würden erst gar nicht entstehen. Gewohnte Vorteile wie das Fronius MIX Konzept, die HF-Trafoumschaltung, der Fronius Module Manager, das Platinentausch-Konzept, servicefreundliches Montagesystem und das ausgeklügelte Lüftungssystem finden sich auch in dieser, jüngsten Erweiterung der Fronius IG Plus Familie, betont Fronius.

Fronius Lichtbogen-Detektor erkennt serielle Lichtbögen automatisch
Beim Fronius Lichtbogen-Detektor handelt es sich um eine neue Vorrichtung, welche den Sicherheitsstandard von PV-Anlagen auf einem kontinuierlich hohen Level halten soll. PV-Anlagen haben eine hohe Lebensdauer. Das führt dazu, dass sich gewisse elektrische Verbindungen mit der Zeit lockern können, wodurch Lichtbögen entstehen können.
Aufgrund des fehlenden Spannungsnulldurchgangs im Gleichstrombereich kann der Lichtbogen nicht so einfach selbstständig erlöschen, erklärt Fronius. Ein herkömmlicher Wechselrichter erkennt den Lichtbogen nicht und speist deshalb weiter ins Netz ein. Fronius Wechselrichter mit Lichtbogen-Detektor erkennen serielle Lichtbögen automatisch und bringen diese zum Erlöschen, indem sich die Geräte selbstständig vom Netz trennen. Die Wiederzuschaltung des Wechselrichters nach einem erkannten Lichtbogen könne sowohl automatisch als auch manuell erfolgen. Der Lichtbogen-Detektor soll in Form einer Steckkarte optional erhältlich sein. Dadurch könne er direkt im Wechselrichter platziert werden, wodurch zusätzliche Installationskosten vermieden würden. Die Serienreife der Schutzeinrichtung sei für das Jahr 2012 geplant.

Energiemanagement-Relais hilft, mehr Solarstrom selbst zu verbrauchen
Die Energiemanagement-Funktion für die Fronius IG Plus Serie soll Anlagen-Betreibern helfen, mehr von ihrem Solarstrom selbst zu verbrauchen.
Mithilfe einer Signal Card im Wechselrichter sei es möglich, eine Leistungshysterese zu konfigurieren. Das bedeutet, dass Ein- und Ausschaltschwellen in Form von Leistung (Watt) am Wechselrichter eingestellt werden können. Ein Beispiel dafür könnte in etwa so aussehen: Liefert der Wechselrichter mehr als 2.000 Watt, wird der Relaisausgang auf der Signal Card aktiviert. Sinkt die Produktion unter 1.800 Watt, wird dieser wieder deaktiviert. Der selbst gewonnene PV-Strom werde dadurch nicht ins öffentliche Netz eingespeist, sondern könne im eigenen Haushalt selbst verbraucht werden.

Mit der Fronius Solar.web App können Daten der eigenen PV-Anlage abgerufen werden
Mit der Solar.web App bietet Fronius eine innovative Lösung, um die Daten der eigenen PV-Anlage weltweit via Smartphone abrufen zu können. Es handle sich dabei um eine für den Smartphone-Gebrauch optimierte Version des Anlagenüberwachungsportals Solar.web. Der Anlagenbetreiber habe dadurch seine Energieerträge immer im Blick. Zudem ermögliche die Fronius Solar.web App einen Überblick über alle vom Anlagen-Betreiber registrierten Systeme.
Zwei Applikationen, eine für Apple-Produkte und eine für Android Produkte, richten sich an eine umfangreiche Zielgruppe. Voraussetzung für die Anwendung des Tools sei ein iPad, iPhone oder ein iPod mit einer Betriebssystem-Version ab iOS 4.2 sowie ein AppStore Account. Die Applikation für das Android-Betriebssystem könne unter bestimmten Systemvoraussetzungen auf allen Smartphones betrieben werden. Beide Apps sind ab sofort verfügbar.

30.07.2011 | Quelle:  Fronius International GmbH | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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