Griechenland: Neues Projekt soll Photovoltaik-Leistung bis 2050 auf 10 Gigawatt steigern

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Griechenlands Energieminister, George Papaconstantinou, gab in einer Rede am 05. September bei der 26th European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition in Hamburg ein neues Projekt zur Entwicklung der Solarenergie und zur Steigerung der privaten Investitionen bekannt.
Der Minister erhofft sich hiervon eine Entwicklung des Landes hin zu einem Drehkreuz für erneuerbare Energien und gleichzeitig neues Investitionskapital für die gebeutelte Wirtschaft, berichtet die Exportinitiative Erneuerbare Energien.

20 Milliarden Euro Investitionsvolumen, Hilfe durch Partnerländer der Europäischen Union erwartet
Das "Helios"-Projekt umfasst die Steigerung der Photovoltaik von 206 Megawatt (MW) kumulierter Kapazität im Jahr 2010 auf bis zu zehn GW im Jahr 2050. Der Energieminister betonte die herausragenden natürlichen Bedingungen Griechenlands zur Nutzung der Solarenergie mit etwa 300 Sonnentagen im Jahr und etwa 50 Prozent höheren Einstrahlungswerten als der Photovoltaik-Weltmarktführer Deutschland. Die Umsetzung des Projektes werde Investitionen von bis zu 20 Milliarden Euro erfordern, wobei sich Griechenland Hilfe durch Partnerländer der Europäischen Union erhofft.
Gegenwärtig deckt Griechenland acht Prozent seines Strombedarfs aus erneuerbaren Energiequellen, und das überwiegend durch die Nutzung der Windenergie.
Weitere Informationen und Angebote der Exportinitiative Erneuerbare Energien zu: Griechenland

12.09.2011 | Quelle: Exportinitiative Erneuerbare Energien | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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