EuPD Research: Energieversorger sind sich ihrer Bedeutung in der Energiewende kaum bewusst

Eine Analyse des Markt- und Wirtschaftsforschungs-Unternehmens EuPD Research (Bonn) zeigt, dass unter 1.000 befragten Haushalten bislang nur jeder siebte von seinem Energieversorger aktiv zu Energiewende-Themen angesprochen wurde.

„Die Energieversorger sind sich ihrer hohen Bedeutung in der Energiewende bislang kaum bewusst“, sagt Dr. Martin Ammon, Leiter Energiewirtschaft bei EuPD Research.

Informations-Bedürfnis der Kunden größer als Informationsangebot
Die aktuelle Untersuchung belegt, dass das Informations-Bedürfnis der privaten Haushalte hinsichtlich der Energiewende deutlich ausgeprägter ist als das Informationsangebot: 14 % der Haushalte haben sich aktiv an den Energieversorger gewandt, um sich über die Energiewende zu informieren. Zwei Drittel der Anfragen beziehen sich auf das Thema Strom.
„Das Interesse der privaten Haushalte an Informationen rund um die Energiewende ist nicht verwunderlich“, erklärt Ammon. „Private Haushalte sind einerseits Käufer von Produkten und Dienstleistungen der Energiewende, andererseits tragen sie über den Strompreis einen Großteil der Investitionen in die energetische Zukunft.“ Im Rahmen der Energiewende bildeten die Energieversorger folglich ein unverzichtbares Bindeglied zu den Haushalten.

Untersuchung zum Thema „Energieversorger in der Energiewende“
In diesem Jahr führt EuPD Research erstmals eine deutschlandweite Untersuchung zum Thema „Energieversorger in der Energiewende“ durch. Die Untersuchungsergebnisse werden im Rahmen der Intersolar Europe präsentiert.

20.01.2017 | Quelle: EuPD Research Sustainable Management GmbH; Bild: GE | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH

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