Frühjahrs-Check bei Solaranlagen verhindert Ertragseinbußen

Die Initiative Zukunft Altbau rät, nach einem Winter Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen checken zu lassen. Foto: Wohnprojekt Stuttgart-Kaltental
Zu Beginn des Frühjahrs sollten Hauseigentümer ihre Photovoltaik- und Solarthermieanlagen überprüfen lassen, rät die Zukunft Altbau.

Die Zukunft Altbau ist ein vom Umweltministerium Baden-Württemberg gefördertes Informationsprogramm.
„Wenn die Leistung bei ähnlicher Sonneneinstrahlung geringer ist als im vorherigen Jahr, sollte ein Fachmann zu Rate gezogen werden“, sagt Ulrich König vom Energieberatungszentrum Stuttgart (EBZ). „Geschulte Handwerker überprüfen die Funktionsfähigkeit der Anlage und beseitigen Schäden an der Verglasung, den Befestigungen auf dem Dach sowie den elektrischen Anschlüssen.“ Bei Photovoltaik-Anlagen lohnt sich außerdem eine routinemäßige Kontrolle des Wechselrichters, um die Funktionsfähigkeit der Anlagen zu garantieren.
Auch Eigentümer von solarthermischen Anlagen können aktiv werden. Haben sie einen Wärmemengenzähler, sind sie in der Lage, den jährlichen Ertrag zu vergleichen. Ist das nicht der Fall, legen sie am besten selbst Hand an: Wenn sich im Frühjahr die warme Leitung der Solarthermieanlage wärmer anfühlt als die kalte in der Anlage und die Pumpe läuft, funktioniert die Anlage. Gibt es Auffälligkeiten bei Pumpe und Leitungen, liegen vermutlich Schäden an der Solarthermieanlage vor. Auch hier gilt: Bei niedrigerer Leistung als im Vorjahr hilft eine professionelle Wartung weiter. Bei ihr werden nach einer Sichtprüfung die Kollektoren entlüftet sowie die Umwälzpumpe und der Frostschutz überprüft.
Neutrale Informationen zur Sanierung von Wohngebäuden gibt es auch über das für Anrufer kostenfreie Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000 12 33 33 oder unter

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