Mit Sonnenenergie fahren: So wird aus Stromüberschuss echte Freiheit

Zu sehen ist der go-e Charger und ein Kabel, der ein blaues E-Auto in einer Tiefgarage lädt.
Überschüssige Solarenergie, die nicht von der Waschmaschine, dem Kühlschrank oder der Wärmepumpe verbraucht wird, fließt direkt in die Batterie des Elektroautos.

Eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach liefert tagsüber oft mehr Strom, als im Haushalt gerade benötigt wird. Genau hier setzt das sogenannte PV-Überschussladen an: Überschüssige Solarenergie, die nicht von der Waschmaschine, dem Kühlschrank oder der Wärmepumpe verbraucht wird, fließt direkt in die Batterie des Elektroautos. Statt Strom zu einem geringen Preis ins Netz einzuspeisen, wird er selbst genutzt. PV-Überschussladen bedeutet:
• Überschüssige Solarenergie wird direkt für das Elektroauto genutzt
• Der Eigenverbrauch der PV-Anlage steigt
• Weniger Strom wird aus dem öffentlichen Netz bezogen
• Energiekosten sinken langfristig
• Nachhaltige Mobilität wird mit selbst erzeugtem Strom möglich

Welche Wallbox eignet sich?

Nicht jede Wallbox unterstützt PV-Überschussladen. Für echten Komfort ist eine smarte Wallbox erforderlich, die automatisch reagiert.
Wichtige Funktionen sind die automatische Umschaltung zwischen ein- und dreiphasigen Laden, um auch bei geringerer Solarleistung effizient zu laden. Ebenso entscheidend ist ein dynamisches Lastmanagement, das die Ladeleistung automatisch anpasst, wenn im Haushalt weitere Geräte eingeschaltet werden. Ergänzend sorgt ein Energiemanagementsystem dafür, dass verfügbare Überschüsse erkannt und der Ladevorgang entsprechend gesteuert wird.
Ohne diese intelligente Steuerung müsste die Ladeleistung regelmäßig manuell angepasst werden – im Alltag kaum praktikabel.

Der go-e Charger – flexibel und offen

Der österreichische Wallbox-Hersteller go-e ermöglicht es E-Auto-Fahrern, ihren PV-Überschuss ins Fahrzeug zu laden. Dazu kann der go-e Charger entweder als stationäre Version, wie der go-e Charger Gemini 2.0, oder als mobile Variante, wie der go-e Charger Gemini flex 2.0, eingesetzt werden. Letzterer ist mobil einsetzbar und bietet dadurch zusätzliche Flexibilität beim Laden unterwegs.

In Kombination mit dem go-e Controller oder über Integrationen mit anderen Energiemanagementsystemen wird PV-Überschussladen ermöglicht. Der Charger übernimmt dabei den eigentlichen Ladevorgang zuverlässig und sicher.
Zu den zentralen Eigenschaften zählen:
• automatische Umschaltung zwischen ein- und dreiphasigen Laden
• intelligente Regelung der Ladeleistung je nach verfügbarer Energie
• Steuerung und Transparenz über die go-e App
• Herstellerunabhängige PV-Überschussladung (kompatibel mit jedem Wechselrichter)
• offene Schnittstellen für die Integration in unterschiedliche Energiemanagementsysteme

In modernen Energiesystemen arbeiten Wallbox und Energiemanagement vernetzt zusammen. Der go-e Charger ist so konzipiert, dass er sich über OCPP, API, Modbus TCP oder MQTT in unterschiedliche Systemumgebungen integrieren lässt. Der go-e Controller ist eine mögliche Ergänzung innerhalb dieses offenen Ansatzes.
Als Energiemanagementsystem erfasst er die Energieflüsse im Haus und erkennt, wann Solarstromüberschuss vorhanden ist. Auf dieser Basis wird der Ladevorgang automatisch gestartet oder angepasst. Gleichzeitig bleibt das System flexibel, da der Charger nicht an eine einzelne Wechselrichter-Marke gebunden ist.
Stromerzeugung und -verbrauch lassen sich transparent in der App nachvollziehen, während andere Verbraucher weiterhin berücksichtigt werden. Wird etwa die Waschmaschine eingeschaltet, passt sich die Ladeleistung der Wallbox an den dann geringeren Sonnenstromüberschuss automatisch an.
So wird selbst erzeugte Energie optimal genutzt – wirtschaftlich, nachhaltig und komfortabel. PV-Überschussladen verbindet moderne Mobilität mit einem bewussten Umgang mit Energie und macht das Zuhause Schritt für Schritt zu einem zukunftsfähigen Energiesyste

Quelle: go-e GmbH

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