Dreimal „Grenzenlos-Extra“ auf 3sat: Umwelt-Kriege drohen

Der Chef der UNO-Umweltbehörde Klaus Töpfer glaubt, dass der weltweite Frieden in Zukunft wesentlich von der Umweltpolitik abhängig sein wird. Im ersten Teil der dreiteiligen 3sat-Sendereihe „Grenzenlos-Extra“ mit dem Titel „Krieg um Öl? – Energie für alle“ (Mittwoch, 17.15 Uhr) wird der frühere Umweltminister seine These vorstellen, wonach die klassischen…

Der Chef der UNO-Umweltbehörde Klaus Töpfer glaubt, dass der weltweite Frieden in Zukunft wesentlich von der Umweltpolitik abhängig sein wird. Im ersten Teil der dreiteiligen 3sat-Sendereihe „Grenzenlos-Extra“ mit dem Titel „Krieg um Öl? – Energie für alle“ (Mittwoch, 17.15 Uhr) wird der frühere Umweltminister seine These vorstellen, wonach die klassischen Kriegs-Ursachen immer mehr ab, die umweltbedingten kriegsauslösenden Gründe aber zunehmen: „Es drohen weltweit Kriege um Öl und Wasser im neuen Jahrhundert.“

In der folgenden Ausgabe am Donnerstag sieht Töpfer friedensbedrohende Ursachen auch in der zunehmenden Wasserknappheit und im Wachstum der Städte (Freitag). In Afrika seien heute bereits 17 Millionen Menschen auf der Flucht, weil sie nicht genügend Wasser haben. Es sei nur eine Frage der Zeit bis die Umweltflüchtlinge nach Europa drängten. Bis 2020 würden zirka 15 Städte eine Einwohnerzahl zwischen 20 und 30 Millionen erreicht haben. „Ohne Umkehr zu einer effizienteren Umweltpolitik sind die Energie-, Verkehrs-, Wasser- und Müllprobleme der Megastädte nicht mehr zu lösen.“ Diese „Megastädte“ des 21. Jahrhundert drohten laut Töpfer die Nachfolge der Nationalstaaten des 20. Jahrhundert anzutreten.

  • Kampf um Öl? – Energie für alle“: Mittwoch, 3.Januar
  • „Kampf um Wasser? – Lebensmittel für alle“: Donnerstag, 4. Januar
  • „Landflucht und Megastädt? – Lebensraum für alle“: Freitag, 5. Januar

Die „Grenzenlos-Extra“-Sendung über die Zukunft der Energie, des Wassers und der Städte laufen in 3sat beginnen jeweils um 17.15 Uhr. Weitere Informationen: http://www.3sat.de/grenzenlos.html

Quelle:Pressemitteilung Franz Alt, (03.01.)

Schließen