ASE baut Wafer-Produktion in Boston aus

ASE Americas, Tochtergesellschaft der „Angewandte Solarenergie – ASE GmbH“, beabsichtigt, die Kapazitäten zur Herstellung des Ausgangsmaterials für kristalline Solarzellen zu steigern. Jährlich sollen künftig Siliziumscheiben (Wafer)mit einer Gesamtleistung von 20 Megawatt gefertigt werden. Die ASE will so die Voraussetzungen für die Erhöhung der eigenen Produktion im unterfränkischen Alzenau schaffen. Am…

ASE Americas, Tochtergesellschaft der „Angewandte Solarenergie – ASE GmbH“, beabsichtigt, die Kapazitäten zur Herstellung des Ausgangsmaterials für kristalline Solarzellen zu steigern. Jährlich sollen künftig Siliziumscheiben (Wafer)mit einer Gesamtleistung von 20 Megawatt gefertigt werden. Die ASE will so die Voraussetzungen für die Erhöhung der eigenen Produktion im unterfränkischen Alzenau schaffen. Am Hauptsitz des Unternehmens werden Solarzellen produziert und Module für Vertragspartner wie die Freiburger Solarfabrik, Solarnova oder Pilkington Solar hergestellt.

Die Produktionsstätte in Billerica bei Boston arbeitet mit einem patentierten Verfahren: Nach dem Schmelzen des Ausgangsmaterials werden hohle Achtecke aus Silizium mit einem Laser in Rechtecke oder Quadrate geschnitten. Diese Methode mache den sonst üblichen Sägevorgang überflüssig, vermeide den damit verbundenen Materialverlust und sei darum hoch effizient, betont das Unternehmen. Die ASE gehört zur TESSAG AG (Technische Systeme und Services Aktiengesellschaft) und ist Teil des RWE-Konzerns. Weitere Niederlassungen der ASE befinden sich in Heilbronn und Putzbrunn bei München. Dort werden Solarzellen für die Raumfahrt beziehungsweise Dünnschichtzellen produziert.

Quellen: IWR, ASE, 05.01.2001

Schließen