„Solar – na klar!“:Einsatz des Bundes für Solarwärme zeigt Erfolg

Mit dem neuen Marktanreizprogramm zur Nutzung erneuerbarer Energien hat die Bundesregierung die Nachfrage nach Solarwärmeanlagen deutlich erhöht. Seit dem 1. September 1999 hat sich die Zahl der beim Bundesamt für Wirtschaft eingegangenen Anträge auf 3.000 pro Monat verdoppelt. „Solar – na klar!“, die bundesweite Kampagne für die Nutzung von Solarwärme,…

Mit dem neuen Marktanreizprogramm zur Nutzung erneuerbarer Energien hat die Bundesregierung die Nachfrage nach Solarwärmeanlagen deutlich erhöht. Seit dem 1. September 1999 hat sich die Zahl der beim Bundesamt für Wirtschaft eingegangenen Anträge auf 3.000 pro Monat verdoppelt.

„Solar – na klar!“, die bundesweite Kampagne für die Nutzung von Solarwärme, fördert die Bemühungen der Bundesregierung. Auf finanzielle Unterstützung könne man die nächsten Jahre aber nicht verzichten, erklärten die Träger von „Solar – na klar!“ auf einem Pressegespräch in Köln. Deshalb sei eine kontinuierliche Anpassung der Mittel nötig.

„Die Bundesregierung hat mit dem Förderprogramm für erneuerbare Energien eine Regelung geschaffen, die einmalig in Europa ist. Die Förderung der Solarwärme trägt nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern schafft zehntausende Arbeitsplätze und gibt dem Wirtschaftsstandort Deutschland einen wichtigen Wettbewerbsvorteil,“ erklärte Dr. Maximilian Gege, geschäftsführender Vorstand von B.A.U.M. und Sprecher von „Solar – na klar!“. Auf dem Solar-Frühlingsfest der Kampagne bei der Innung „Sanitär Heizung Klima“ dankte Dr. Gege ganz besonders dem anwesenden Schirmherrn von „Solar – na klar!“, Bundeskanzler Gerhard Schröder, sowie dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Wolfgang Clement für die aktive Unterstützung der Kampagne.

Im September 1999 hatte die Bundesregierung die Mittel für erneuerbare Energien verzehnfacht, auf 200 Millionen Mark pro Jahr. Dr. Gege begrüßte insbesondere die neu eingeführte, gekoppelte Förderung von Solaranlagen und Heizungsmodernisierung. Dies wirke sich positiv auf den Arbeitsmarkt aus, vor allem im Handwerk und den mittelständischen Unternehmen. Die Träger von „Solar – na klar!“ erwarten, dass die Bundesregierung ihre Förderanstrengungen fortsetzt und die Mittel in den kommenden Jahren weiter aufstockt. Auch setzen sie darauf, dass die Ökozulage, die 1996 auf Vorschlag der damaligen SPD-Opposition in die Wohnbauförderung aufgenommen wurde, über das Jahr 2000 hinaus verlängert wird.

Interessierte Verbraucher erhalten von „Solar – na klar!“ ein kostenloses Infopaket zur Solarwärme mit einem Video und einer Broschüre mit allem Wissenswerten sowie Kontaktadressen örtlicher Handwerker unter der Hotline 0180 – 500 18 71 oder bei einem Besuch der Web Site www.solar-na-klar.de.

Quelle: Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewußtes Management e. V. (B.A.U.M.), 17.04.2000.

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