Ein Jahr EEG: Umweltministerium zieht Erfolgsbilanz

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat die ökonomischen und ökologischen Erwartungen des Bundesumweltministeriums und der Fraktion der Grünen im Bundestag weit übertroffen.   Das Gesetz, das zum 1. April 2000 in Kraft trat, sichere Arbeitsplätze, entlaste die Umwelt und sei ein Eckpfeiler für die Klima schonende und zukunftsfähige Energieversorgung, erklärte Umweltminister Trittin…

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat die ökonomischen und ökologischen Erwartungen des Bundesumweltministeriums und der Fraktion der Grünen im Bundestag weit übertroffen.   Das Gesetz, das zum 1. April 2000 in Kraft trat, sichere Arbeitsplätze, entlaste die Umwelt und sei ein Eckpfeiler für die Klima schonende und zukunftsfähige Energieversorgung, erklärte Umweltminister Trittin anlässlich des Jahrestages.

Hans-Josef Fell, grüner Energie-Experte im Bundestag, bewertete das EEG als bislang größten Erfolg der Regierungsbeteiligung. Die Zuwachsraten seien herausragend: Strom aus regenerativen Energiequellen habe im Vergleich zum Jahr 1999 um 72 Prozent zugelegt. Bei der Biomasse gebe es eine Steigerung um 42 Prozent, bei Wind sogar 67 Prozent und bei der Photovoltaik „sagenhafte“ 200 Prozent. Damit könnten schon drei Millionen Menschen mit grünem Storm versorgt werden.

Die staatliche Förderung habe einen Boom der erneuerbaren Energien ausgelöst und die industrielle Entwicklung wieder in Gang gesetzt, die unter der CDU/F.D.P.-Regierung ins Stocken geraten sei. Fast wöchentlich würden neue Fertigungsanlagen eingeweiht. In den beiden vergangenen Jahren seien in der Branche etwa 20.000 neue Arbeitsplätze entstanden. Die Kurse der in den Bereichen Wind, Biomasse und Sonnenenergie aktiven Unternehmen seien stark gestiegen und trotzten den Kurseinbrüchen der internationalen Börsen.

03.04.2001   Quelle: BMU; Hans-Josef-Fell (MdB)

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