Intersolar 2001 präsentiert Solartechnik für den Weltmarkt

Eine Sonderschau der Freiburger Solar-Fachmesse gibt international aktiven Solarunternehmen Gelegenheit, ihre für den Export besonders geeigneten Produkte vom 6.-8. Juli vorzustellen. Die Ausstellung „Weltmarkt Solartechnik“ ist ein neues Angebot der Messe und zugleich Ausdruck der gewachsenen Bedeutung des globalen Solarmarktes.   Solartechnik führt längst kein Nischendasein mehr, sondern hat mittlerweile…

Eine Sonderschau der Freiburger Solar-Fachmesse gibt international aktiven Solarunternehmen Gelegenheit, ihre für den Export besonders geeigneten Produkte vom 6.-8. Juli vorzustellen. Die Ausstellung „Weltmarkt Solartechnik“ ist ein neues Angebot der Messe und zugleich Ausdruck der gewachsenen Bedeutung des globalen Solarmarktes.   Solartechnik führt längst kein Nischendasein mehr, sondern hat mittlerweile internationale Dimensionen erreicht: Weltweit werden zur Zeit jährlich 280 Megawatt Photovoltaik-Leistung installiert, was einem Umsatz von knapp einer Milliarde Dollar allein bei den Herstellern von Solarzellen und Modulen entspricht. Insgesamt wuchs der weltweite PV-Markt im Jahr 2000 um 40 Prozent; in den Vorjahren waren Zuwachsraten von 15 Prozent die Regel.

Die Export-Schau, organisiert vom Deutschen Fachverband Solarenergie e.V. (DFS), der Solar Promotion GmbH und der Messe Freiburg, dient als Kontaktbörse für Anbieter, Interessenten, Multiplikatoren und Vertreter exportrelevanter Organisationen. Schwerpunktthemen der Ausstellung sind solarthermische und photovoltaische Anlagen, solare Kühlung sowie PV-Inselanlagen. Speziell für so genannte „Solar-Home-Systems“ zur dezentralen Stromversorgung netzferner Gebiete und solar betriebene Kühlsystemen sehen die Hersteller gute Marktchancen, auch in Entwicklungs- und Schwellenländern.

An der Export-Ausstellung beteiligen sich große und mittelständische Unternehmen, unter anderem die SolarWorld AG, die Freiburger Solar-Fabrik, Würth Solar und die Hamburger Suntechnics GmbH. Ebenfalls vertreten sind die Forscher und Entwickler des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE). Die „energiebau Köln“ exportiert schwerpunktmäßig nach Mittelafrika: Sie stellt PV-Inselsysteme, Pumpsysteme zur Trinkwasserversorgung und mobile Photovoltaikanlagen vor. Der Geschäftsführer des Unternehmens, Michael Schäfer, hält die Qualifikation der Abnehmer für besonders wichtig: „Nur mit der Schulung einheimischer Fachkräfte vor Ort wird sich die Solartechnik in Entwicklungsländern durchsetzen können.“

08.05.2001   Quelle: Solar Promotion GmbH

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