Hamburger Architekt erhält Preis für energetische Modernisierung

Alexander Porschke, Umweltsenator der Hansestadt, hat am 6. Juni 2001 erstmals den Architekturpreis der Initiative Arbeit und Klimaschutz verliehen. Der Preisträger, Jörg Neumann, habe die energetische Sanierung eines Hochhauses zur Weiterentwicklung des Gebäudes genutzt und besonders dem Aspekt der Nachhaltigkeit Rechnung getragen.  Das Motto des Wettbewerbs lautete „Energetische Modernisierung –…

Alexander Porschke, Umweltsenator der Hansestadt, hat am 6. Juni 2001 erstmals den Architekturpreis der Initiative Arbeit und Klimaschutz verliehen. Der Preisträger, Jörg Neumann, habe die energetische Sanierung eines Hochhauses zur Weiterentwicklung des Gebäudes genutzt und besonders dem Aspekt der Nachhaltigkeit Rechnung getragen.  Das Motto des Wettbewerbs lautete „Energetische Modernisierung – die zweite Chance für Architektur und Stadtbild“.

Die teilnehmenden Architektinnen und Architekten sollten gemeinsam mit ihren Auftraggebern Wärmeschutzmaßnahmen an bestehenden Gebäuden mit einer gelungenen architektonischen Gestaltung verbinden. Kriterien bei der Entscheidung über die Preisträger waren die Architektur, der Bezug zum Stadtbild, die Verbesserung der Nutzungsmöglichkeiten und die Einbeziehung technischer Anlagen, wie zum Beispiel Solaranlagen. Die energetische Qualität wurde unter anderem an Hand der errechneten Energieeinsparung, des Einsatzes regenerativer Energien und der Luftdichtheit der Gebäude bewertet.

„Die Entwicklung einer klimaschonenden Bauweise für modernisierungsbedürftige Altbauten wird eine große Aufgabe der Architektur in den nächsten Jahren darstellen. Sie ist nicht nur eine technische Notwendigkeit, sondern auch eine gestalterische Herausforderung“, sagte Umweltsenator Porschke anlässlich der Preisvergabe. In diesem Sinne lobte der Senator den Architekten und das ausgezeichnete Projekt der Baugenossenschaft Dennerstraße Selbsthilfe e.G., die seit 75 Jahren die Ideale des genossenschaftlichen Wohnens pflegt: „Bei diesem Objekt ist die Verknüpfung beider Elemente gut gelungen“.

08.06.2001   Quelle: Umwelt-Presse.de

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