Greenpeace energy: 100-Kilowatt Solarstromanlage eingeweiht

Die Einkaufs- und Produktionsgenossenschaft für Ökostrom Greenpeace-energy e.G. hat am 25. Juni in Schwäbisch-Hall ihr erstes Solarkraftwerk eingeweiht. Auf einer Modulfläche von über 1.000 Quadratmetern sollen jährlich 85.000 Kilowattstunden Strom produziert werden. Damit will Greenpeace ihr Versprechen einlösen, wegen der großen Nachfrage nach sauberem Strom eigene Anlagen zu errichten.  …

Die Einkaufs- und Produktionsgenossenschaft für Ökostrom Greenpeace-energy e.G. hat am 25. Juni in Schwäbisch-Hall ihr erstes Solarkraftwerk eingeweiht. Auf einer Modulfläche von über 1.000 Quadratmetern sollen jährlich 85.000 Kilowattstunden Strom produziert werden. Damit will Greenpeace ihr Versprechen einlösen, wegen der großen Nachfrage nach sauberem Strom eigene Anlagen zu errichten.   Installiert wurde die Anlage von der Kopf AG Umwelt und Energietechnik mit Sitz in Sulz-Bergfelden; finanziert und betrieben werden soll sie von einer eigens zum Bau von Kraftwerken gegründete Gesellschaft, der Planet energy GmbH & Co. KG. Durch unabhängige Versorgungsstrukturen will Greenpeace energy ein ernst zu nehmender Konkurrent der marktbeherrschenden Atom- und Kohlestromanbieter werden.

„Wir sind überzeugt, dass die Zukunft des Ökostrommarktes in der Eigenerzeugung und Vermarktung sauberer Energie liegt. Insbesondere die Organisationsform als Genossenschaft ermöglicht den Kunden eine Beteiligung und den Bezug von Strom aus einer Hand,“ erläutert Heinz Laing, Vorstand von Greenpeace energy, die Strategie des Unternehmens. Die Genossenschaft ist seit über einem Jahr auf dem Markt und beliefert ihre Kunden mit Ökostrom. Im letzten Jahr wurden 80 Prozent aus klimaneutraler, erneuerbarer Energie gewonnen wurde, die restlichen 20 Prozent stammten aus gasbefeuerten Kraft-Wärme-Kopplunganlagen.

27.06.2001   Quelle: Greenpeace energy e.G.

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