Österreich: Energiemanagement und –consulting als Hochschul-Lehrgang

An der Donau-Universität Krems haben die ersten 22 Teilnehmer ihre Ausbildung zum „Akademischen Energiemanager und Energieconsultant“ (EMEC) abgeschlossen.  Die Teilnehmer des neuen Studiengangs sollten durch interdisziplinäre Ausbildung und intensiven Erfahrungsaustausch fit für den ab 1.Oktober freien österreichischen Energiemarkt gemacht werden, so Prof. Dr. Josef Hochgerner vom Zentrum für Soziale Innovation.…

An der Donau-Universität Krems haben die ersten 22 Teilnehmer ihre Ausbildung zum „Akademischen Energiemanager und Energieconsultant“ (EMEC) abgeschlossen.  Die Teilnehmer des neuen Studiengangs sollten durch interdisziplinäre Ausbildung und intensiven Erfahrungsaustausch fit für den ab 1.Oktober freien österreichischen Energiemarkt gemacht werden, so Prof. Dr. Josef Hochgerner vom Zentrum für Soziale Innovation. Höhepunkt der Abschlussveranstaltung der ersten Absolventen, die aus Industrie, Gewerbe, Consulting-Unternehmen und Interessensvertretungen stammten, war eine Podiumsdiskussion mit internationalen Experten aus Wissenschaft und Energiewirtschaft.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Chancen Österreichs im freien Energiemarkt. Andreas Wagner von der Enron Wind GmbH zeigte die Startbedingungen der erneuerbaren Energien für den Wettbewerb auf dem europäischen Markt auf: Sie seien dank der rechtlichen Voraussetzungen der Europäischen Union für die in Österreich noch brachliegenden Potenziale der Windenergie als günstig zu beurteilen. Virginie Monnier von der Steirischen Wasserkraft- und Elektrizitäts AG (STEWAG) betonte die Chancen Österreichs im Zuge der Osterweiterung der EU sowie auf dem italienischen Energiemarkt. Auch Prof. Dr. Walter Schulz vom Energiewirtschaftlichen Institut der Universität Köln sieht gute Ausgangsbedingungen für die österreichische Energiewirtschaft, machte aber darauf aufmerksam, dass die Konsolidierung der Netzbetreiber eine wesentliche Rolle spiele.

19.07.2001   Quelle: EMEC

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