Nordrhein-Westfalen will führender Standort für Brennstoffzellentechnologie werden

Anläßlich der ersten Jahrestagung des Kompetenz-Netzwerks Brennstoffzelle Nordrhein-Westfalen am 16. Juli in Herne skizzierte Wirtschaftsminister Ernst Schwanhold die Standortpolitik des Bundeslandes.  Mit 30 Millionen Mark Fördermitteln, die bisher in 17 Brennstoffzellen-Projekte geflossen sind, unterstützt das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium das Ziel, kontinuierlich die Produktion von Brennstoffzellen-Stapeln (stacks) aufzubauen. „NRW soll zu einem…

Anläßlich der ersten Jahrestagung des Kompetenz-Netzwerks Brennstoffzelle Nordrhein-Westfalen am 16. Juli in Herne skizzierte Wirtschaftsminister Ernst Schwanhold die Standortpolitik des Bundeslandes.  Mit 30 Millionen Mark Fördermitteln, die bisher in 17 Brennstoffzellen-Projekte geflossen sind, unterstützt das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium das Ziel, kontinuierlich die Produktion von Brennstoffzellen-Stapeln (stacks) aufzubauen. „NRW soll zu einem führenden Land in der Brennstoffzellentechnologie ausgebaut werden,“ erklärte der Minister.

Mit dem Forschungszentrum Jülich und dem neuen Zentrum für Brennstoffzellentechnologie an der Universität Duisburg beabsichtigen das Wirtschafts- und das Bildungsministerium die wissenschaftliche Kompetenz in NRW zu stärken, so Schwanhold. Wissenschaftsministerin Gabriele Behler erklärte, die Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Brennstoffzellen sei für sie einer der wichtigsten Bereiche der Energieforschung.

Mit der Gründung der Landesinitiative Zukunftsenergien hatte die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen bereits vor fünf Jahren neue Wege für die Entwicklung zukunftsfähiger Technologien beschritten. Nach Schätzungen der Landesinitiative sind 10.000 Menschen in rund 1.200 Unternehmen in NRW im Bereich erneuerbarer Energietechnologien beschäftigt.

20.07.2001   Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen

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