Klimagipfel: Russische Delegation forderte weitere Zugeständnisse

Zum Abschluss der Verhandlungen zum Klimaschutzabkommen in Bonn brachten die Vertreter Russlands unerwartet Einwände vor: Die Russen forderten, ihre Waldwirtschaft in größerem Umfang als Klimaschutzmaßnahme zu bewerten als im Bonner Abkommen ausgehandelt, meldete die Berliner tageszeitung (taz) am 28.07.01.  Eine Möglichkeit zur Einigung in dieser Frage besteht erst wieder beim…

Zum Abschluss der Verhandlungen zum Klimaschutzabkommen in Bonn brachten die Vertreter Russlands unerwartet Einwände vor: Die Russen forderten, ihre Waldwirtschaft in größerem Umfang als Klimaschutzmaßnahme zu bewerten als im Bonner Abkommen ausgehandelt, meldete die Berliner tageszeitung (taz) am 28.07.01.  Eine Möglichkeit zur Einigung in dieser Frage besteht erst wieder beim nächsten Klimagipfel im Oktober in Marrakesch. Auch für die USA sei das Ergebnis des Bonner Klimagipfels nicht akzeptabel, sagte der US-Außenminister Colin Powell zum Abschluss seines Japan-Besuchs. Bundesumweltminister Jürgen Trittin hingegen sieht, wie er gegenüber dem ZDF äußerte, dennoch gute Gründe für die Vereinigten Staaten, sich langfristig am Kyoto-Protokoll zu orientieren: „Bei einer rationalen Abwägung führt an einer Teilhabe kein Weg vorbei,“ sagte Trittin am Freitag in Berlin.

31.07.2001   Quelle: taz, zdf.msnbc.de

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