EU-Wettbewerbe: 275.000 Euro Preisgeld für solares Bauen

Mit Unterstützung der Europäischen Kommission werden derzeit zwei europäische Architektur-Wettbewerbe zur ökologischen Belebung von innerstädtischen Bereichen und zur Entwicklung von solaren Neubausiedlungen durchgeführt. Schwerpunkte sind die Nutzung solarer und erneuerbarer Energiequellen, niedriger Energieverbrauch und Nachhaltigkeit.  Architekten und Planer werden aufgefordert, Vorschläge für insgesamt elf Standorte in Deutschland, Dänemark, den Niederlanden,…

Mit Unterstützung der Europäischen Kommission werden derzeit zwei europäische Architektur-Wettbewerbe zur ökologischen Belebung von innerstädtischen Bereichen und zur Entwicklung von solaren Neubausiedlungen durchgeführt. Schwerpunkte sind die Nutzung solarer und erneuerbarer Energiequellen, niedriger Energieverbrauch und Nachhaltigkeit.  Architekten und Planer werden aufgefordert, Vorschläge für insgesamt elf Standorte in Deutschland, Dänemark, den Niederlanden, Österreich, Spanien und Ungarn zu entwickeln. Die Architektenwettbewerbe sind mit Preisgeldern von insgesamt über 275.000 Euro ausgestattet. Initiatoren sind das Regierungspräsidium Chemnitz/Sachsen und das Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport in Nordrhein-Westfalen. Die konkreten Aufgaben werden von den Stadtverwaltungen betreut, die dabei von Universitäten und Umweltverbänden unterstützt werden.

Im Wettbewerb „Innovatives Solares Planen“ werden neue Siedlungskonzepte für Neubauten gesucht, in denen der Energieverbrauch durch solare Stadtplanung und die Nutzung erneuerbarer Energien minimiert wird. Je nach Standort sollen zwischen 50 und 300 Wohneinheiten realisiert werden. Beim Wettbewerb „Ökologische und energieoptimierte Stadtsanierung“ sollen Aufgaben gelöst werden, die europaweit besonders in Klein- und Mittelstädten relevant sind. Hierzu zählen vor allem die Sanierung alter Fabrikgebäude, die Modernisierung innerstädtischer Wohn- und Mischgebiete sowie die Bebauung revitalisierter Flächen. Die zentralen Aufgaben der Wettbewerbe sind die Minimierung des Primärenergiebedarfs, die verstärkte Nutzung regenerativer Energiequellen, die Annäherung an den Passivhaus-Standard, die Verwendung neuer, ökologischer Baustoffe und Bauprodukte sowie die Umsetzung innovativer Verfahren.

Die Wettbewerbsunterlagen sind auf der Internetseite www.eu-competition.org veröffentlicht. Arbeiten können bis Oktober 2001 eingereicht werden. Die Auslobung sowie alle weiteren Termine können ab sofort unter der gleichen Internetadresse abgerufen werden.

09.08.2001   Quelle: medien-zentrum.de

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