Internationaler Anti-Atomkraft-Preis für Hans-Josef Fell

Der Forschungspolitische Sprecher und Energieexperte der Bundestagsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Hans-Josef Fell, wird für seinen Einsatz für die erneuerbaren Energien ausgezeichnet. Er erhält von der internationalen Anti-Atom-Bewegung den „Nuclear-Free Future Award“ zuerkannt.  Die Preisverleihung findet am 9. September im irischen Carnsore Point im County Wexford statt. Auf der Internetseite Fells…

Der Forschungspolitische Sprecher und Energieexperte der Bundestagsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Hans-Josef Fell, wird für seinen Einsatz für die erneuerbaren Energien ausgezeichnet. Er erhält von der internationalen Anti-Atom-Bewegung den „Nuclear-Free Future Award“ zuerkannt.  Die Preisverleihung findet am 9. September im irischen Carnsore Point im County Wexford statt. Auf der Internetseite Fells nennt der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Rezzo Schlauch, als Grund für die Auszeichnung vor allem den Einsatz Fells für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

Das nach Schlauch weltweit ambitionierteste Gesetz zur Förderung regenerativer Energien gelte als Grundstein für eine Stromversorgung ohne Atomenergie: Es soll den Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien bis 2010 verdoppeln. Die Stromunternehmen verpflichtet es zur Abnahme von Energie aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse. Seit seinem Inkrafttreten am 1. April 2000 sei nach Angaben Schlauchs der Anteil von regenerativ erzeugtem Strom von 5,9 auf über 7,1 Prozent gestiegen. Bei Wind- , Solar- und Biomasseanlagen habe das Gesetz einen Boom ausgelöst und zur Schaffung von über 15.000 neuen Arbeitsplätzen in Deutschland geführt.

Den mit 10.000 Euro dotierten Preis will Fell zum Teil an die Initiative „Heim statt Tschernobyl“ spenden. Damit soll der Aufbau eines Windrades in Tschernobyl finanziert werden. Fell hat für seine Arbeit bereits mehrere Preise erhalten: Die Europäische Sonnenenergievereinigung EUROSOLAR verlieh ihm 1994 den Deutschen Solarpreis. Der Energy Globe Award wurde ihm im Jahr 2000 zuerkannt.

07.09.2001   Quelle: http://www.hans-josef-fell.de/

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