Stiftung „Sonne für Kinder“ regt Solarstromanlagen in Kommunen an

Die Hamburger Conergy Group startet eine Aktion für Gemeinschafts-Photovoltaikanlagen in Städten und Gemeinden. Die Stiftung „Sonne für Kinder“ soll aktiven Umweltschutz mit Kinder- und Jugendhilfe kombinieren.   Zur Finanzierung der Solarstromanlagen auf öffentlichen Gebäuden oder Freiflächen will die Kampagne, unterstützt von der Conergy Group, Spenden sammeln. Der produzierte Solarstrom wird…

Die Hamburger Conergy Group startet eine Aktion für Gemeinschafts-Photovoltaikanlagen in Städten und Gemeinden. Die Stiftung „Sonne für Kinder“ soll aktiven Umweltschutz mit Kinder- und Jugendhilfe kombinieren.   Zur Finanzierung der Solarstromanlagen auf öffentlichen Gebäuden oder Freiflächen will die Kampagne, unterstützt von der Conergy Group, Spenden sammeln. Der produzierte Solarstrom wird in das öffentliche Netz eingespeist und nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit derzeit 99 Pfennig, im kommenden Jahr 94 Pfennig je Kilowattstunde vergütet. Die erwarteten Überschüsse sollen die Gemeinden für Kinder- und Jugendprojekte zur Verfügung stellen.

„Wir suchen jetzt Gemeinden, die durch die Nutzung der Sonnenenergie Vorbildfunktion übernehmen. Für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und die Zukunft unserer Kinder“, erläutert der Geschäftsführer und Mitinitiator der gemeinnützigen Stiftung, Joachim Müller. Die Dächer von Schulen, Schwimmhallen, Krankenhäusern oder kommunale Freiflächen ab 600 Quadratmetern seien ideale Standorte für die Photovoltaikanlagen des Projekts „Sonne für Kinder“. Zudem könnten Kinder und Jugendliche aktiven Umweltschutz durch Solarstromanlagen erleben, beispielsweise im Rahmen eines praktischen Anschauungsunterrichts für Schulklassen.

„Die Gemeinschaftsanlagen müssen sich natürlich unter dem Strich rechnen, damit eine jährliche Ausschüttung an die Gemeinde für Kinder- und Jugendarbeit möglich wird, berichtet Joachim Müller. Die Investitionssumme soll im Rahmen einer Spenden- und Sponsorenaktion zusammengetragen werden. Damit die Kalkulation aufgeht, sieht die Kampagne vor, dass die Gemeinden die Flächen für die Solarkraftwerke kostenlos zur Verfügung stellen. Dafür profitierten sie von den finanziellen Mitteln, welche die PV-Anlage erwirtschaftet. Eine Solarstromanlage mit 25 Kilowatt Spitzenleistung würde über eine Laufzeit von mindestens 20 Jahren rund 90.000 Euro bringen, welche die Kommune nach eigenem Ermessen für Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit verwenden könne. Die Hamburger Conergy AG wird der Stiftung „Sonne für Kinder“ bei Marketing und Pressearbeit zur Seite stehen. Die Stuttgarter voltwerk AG unterstützt bei Fragen zur Finanzierung. Die Hamburger SunTechnics Solartechnik GmbH soll die Anlagen mit ihren Franchise-Partnern vor Ort planen und bauen. Als ersten Schritt wollen die Initiatoren Kommunen in Baden-Württemberg, Thüringen und Bayern ansprechen.

24.09.2001   Quelle: Conergy Group

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