Kostenlose Planungshilfe für solarthermische Anlagen

Mit einem Griff in die Westentasche lässt sich die Frage klären, ob das eigene Heim für eine solarthermische Anlage tauglich ist. Einzige Voraussetzung: Dort findet sich das „Solarthermie-Häuschen“ der Energieagentur Nordrhein-Westfalen (EA NRW).   Allerdings soll das handliche Hilfsmittel der Energieagentur nicht das Gutachten eines Ingenieurs ersetzen. Das kostenlos zu…

Mit einem Griff in die Westentasche lässt sich die Frage klären, ob das eigene Heim für eine solarthermische Anlage tauglich ist. Einzige Voraussetzung: Dort findet sich das „Solarthermie-Häuschen“ der Energieagentur Nordrhein-Westfalen (EA NRW).   Allerdings soll das handliche Hilfsmittel der Energieagentur nicht das Gutachten eines Ingenieurs ersetzen. Das kostenlos zu beziehende Informationswerkzeug gibt jedoch einen schnellen Überblick in Sachen „Warmes Wasser von der Sonne“. Mit einem Kompass wird zunächst die Ausrichtung des Daches ermittelt. Danach lässt sich mit Hilfe einer Skala abschätzen, wie sich Ausrichtung und Neigung des Daches auf den Ertrag einer Solaranlage auswirken. Über eine Drehscheibe können Daten zum Volumen des Solarspeichers und zur Größe der Kollektoren in Relation zur Größe des Haushaltes angezeigt werden. Zusätzlich gibt es Informationen über die jährliche Reduktion der CO2-Emissionen.

Solarthermische Anlagen dienen der Nutzung von Sonnenenergie zur Bereitung von Warmwasser. In einem Einfamilienhaus können solche Anlagen rund 60 Prozent des jährlichen Warmwasserbedarfs für Bad und Küche decken. Entsprechend fällt die Entlastung der Umwelt aus: Bei einem 2-Personen-Haushalt reduziert eine Solaranlage die CO2-Emissionen um 450 Kilogramm (Gasheizung) bis 650 Kilogramm (Ölheizung) pro Jahr. Das „Solarthermie-Häuschen“ kann unentgeltlich bestellt werden über die Broschüren-Hotline der Energieagentur NRW (01805 / 33 52 26).

10.12.2001   Quelle: Energieagentur Nordrhein-Westfalen

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