Solarpreis würdigt Einspeisevergütung in Vorarlberg

Ein europäischer Solarpreis wurde am 06.12.2001 in Berlin an das österreichische Bundesland Vorarlberg verliehen. Mit dem Preis für beispielhafte Initiativen bei der Nutzung von Solarenergie ehrt EUROSOLAR, die europäische Vereinigung für erneuerbare Energien e.V., jedes Jahr Körperschaften, Unternehmer oder Einzelpersonen.  Den Ausschlag für die Vergabe des Preises gaben die hohen…

Ein europäischer Solarpreis wurde am 06.12.2001 in Berlin an das österreichische Bundesland Vorarlberg verliehen. Mit dem Preis für beispielhafte Initiativen bei der Nutzung von Solarenergie ehrt EUROSOLAR, die europäische Vereinigung für erneuerbare Energien e.V., jedes Jahr Körperschaften, Unternehmer oder Einzelpersonen.  Den Ausschlag für die Vergabe des Preises gaben die hohen Einspeistarife für Strom aus erneuerbaren Energien. Die Vorarlberger Vergütung für Ökostrom ist nicht nur für Österreich vorbildlich: Auch nach der Liberalisierung des Strommarktes bekommen Solarenergieerzeuger 10 Schilling (0.73 Euro) für jede Kilowattstunde, die sie ins Netz einspeisen. Das ist europaweit ein Spitzenwert. Vorarlberg ist das zweite Bundesland das Strom aus Photovoltaik-Anlagen mit 10 österreichischen Schilling vergütet. In Kärnten wird für Solarstrom seit dem 1. Mai 2000 eine nahezu kostendeckende Vergütung bezahlt.

Die Vorarlberger Landesräte Erich Schwärzler (ÖVP) und Manfred Rein (ÖVP) haben die Auszeichnung entgegengenommen. Der Solarpreis zeige, dass Vorarlberg ein Vorreiter in Sachen erneuerbare Energien sei, erklärten sie in Berlin. Das Land werde weiter in dieser Richtung arbeiten. In Zukunft sollen beispielsweise neue Landesgebäude mit Sonnenkraftwerken ausgestattet werden, um als Vorzeigemodelle zu dienen. Außerdem könnte sich der Aufbau von Solar- und Fotovoltaikanlagen als wichtiger Wirtschaftszweig in Vorarlberg entwickeln.

14.12.2001   Quelle: ORF.at

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