„Wasserstoff Expo“ will Einführung des Energieträgers H2 beschleunigen

Mit Handlungsempfehlungen für die Bundesregierung und der Organisation eines „Side-Events“ für den Klimagipfel vom 2.-11.9.2002 in Johannesburg beabsichtigt der Beirat der Hamburger Wasserstoff-Messe, die Markteinführung des Wasserstoffs (H2) als Energieträger voranzutreiben.  In der Agenda für die Regierung sollen die politischen Rahmenbedingungen für die Wasserstoff-Technologie skizziert werden; in Johannesburg will die…

Mit Handlungsempfehlungen für die Bundesregierung und der Organisation eines „Side-Events“ für den Klimagipfel vom 2.-11.9.2002 in Johannesburg beabsichtigt der Beirat der Hamburger Wasserstoff-Messe, die Markteinführung des Wasserstoffs (H2) als Energieträger voranzutreiben.  In der Agenda für die Regierung sollen die politischen Rahmenbedingungen für die Wasserstoff-Technologie skizziert werden; in Johannesburg will die Wasserstoff Expo den deutschen Beitrag zum Klimaschutz darstellen. Außerdem planen die beteiligten Unternehmen für die Wasserstoff-Messe im Oktober 2002 ein gemeinsames Programm für Jugendliche und den Forschungsnachwuchs. Dazu zählen beispielsweise ein bundesweiter Zubringerdienst (Shuttle) zur Messe, eine Praktikantenbörse und eine Jugendkonferenz.

Voraussetzung für eine Wasserstoffwirtschaft sei die Bewusstseinsbildung innerhalb der Bevölkerung, erklärten die Vertreter von Industrie, Forschung und Politik im Messebeirat. „Die Menschen müssen wissen, wofür sie sich entscheiden sollen, und das sind saubere Luft und neue Arbeitsplätze“ sagte Ines Freesen von der Freesen & Partner GmbH, die mit der Wasserstoff Expo vom 10. bis 12. Oktober 2002 in Hamburg die nach eigenen Angaben weltweit größte Messe zu diesem Thema veranstaltet. Im Messebeirat engagieren sich Vertreter des Bundesumweltministeriums, verschiedener Verbände und Forschungseinrichtungen sowie der Unternehmen Aral, BMW, Ballard, Flabeg, Hermes, HEW, Linde, MTU und Ruhrgas.

07.02.2002   Quelle: Freesen & Partner GmbH

Schließen