G8-Umweltminister betonen Bedeutung erneuerbarer Energien

Die Umweltminister der acht größten Industrienationen weisen erneuerbaren Energien eine Schlüsselrolle für die nachhaltige Energieversorgung zu. Das ist eines der Ergebnisse des G8-Umweltministertreffens vom 12. bis zum 14. April 2002 im kanadischen Banff (Alberta).  Im Mittelpunkt des jährlichen Treffens stand die Vorbereitung des Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung, der vom 26.…

Die Umweltminister der acht größten Industrienationen weisen erneuerbaren Energien eine Schlüsselrolle für die nachhaltige Energieversorgung zu. Das ist eines der Ergebnisse des G8-Umweltministertreffens vom 12. bis zum 14. April 2002 im kanadischen Banff (Alberta).  Im Mittelpunkt des jährlichen Treffens stand die Vorbereitung des Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung, der vom 26. August bis zum 4. September 2002 in Johannesburg/Südafrika stattfinden wird. Der kanadische Umweltminister David Anderson hatte seine Kollegen aus den USA, Kanada, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan und Russland eingeladen.

Die Umweltminister seien sich einig, dass der Johannesburg-Gipfel konkrete, aktionsorientierte Ergebnisse für eine weltweit nachhaltige Ausrichtung der Energiepolitik beschließen sollte, heißt es in einer Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums. Minister Jürgen Trittin kommentierte das Treffen: „Die G8-Umweltminister haben sich zum Ziel gesetzt, mehr Menschen einen Zugang zu Energie zu gewährleisten. Sie hoben hervor, dass die verstärkte Nutzung und Förderung erneuerbarer Energien eine Schlüsselrolle einnehmen muss.“

In Banff wurde auch über den Stand der Ratifizierung des Kyoto-Protokolls beraten. Alle G8-Umweltminister mit Ausnahme der USA bestätigten, dass sie das Kyoto-Protokoll möglichst schnell ratifizieren wollen. Kanada machte jedoch deutlich, dass sich die Ratifizierung wegen des Widerstandes einiger westlicher Provinzen noch etwas verzögern würde. Das Kyoto-Protokoll soll zum Weltgipfel in Johannesburg in Kraft treten.

15.04.2002   Quelle: BMU

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