Deutsch-französisches Solarbranchentreffen auf der Intersolar 2002

Die Intersolar 2002 bietet erstmals eine gemeinsame Plattform für deutsche und französische Solarunternehmer. Das deutsch-französische Branchentreffen vom 27. bis 30. Juni in Freiburg soll den Beginn einer intensiven Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern markieren.  Anlass für den Erfahrungsaustausch ist nach Auskunft der Messeveranstalter der im Vergleich zu Frankreich deutlich größere Solarmarkt…

Die Intersolar 2002 bietet erstmals eine gemeinsame Plattform für deutsche und französische Solarunternehmer. Das deutsch-französische Branchentreffen vom 27. bis 30. Juni in Freiburg soll den Beginn einer intensiven Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern markieren.  Anlass für den Erfahrungsaustausch ist nach Auskunft der Messeveranstalter der im Vergleich zu Frankreich deutlich größere Solarmarkt in Deutschland. „Über 200 Aussteller auf der Intersolar 2002 zeigen unseren französischen Gästen, wie das enorme Marktpotential der Solartechnik erfolgreich ausgeschöpft werden kann“, erklärt Gerhard Stryi-Hipp, Geschäftsführer des Deutschen Fachverbandes für Solarenergie (DFS). Angespornt durch die deutschen Markterfolge wollen französische Solarunternehmer den Rückstand aufholen und sich in Freiburg über Möglichkeiten zur Markterschließung informieren.

Seit zwei Jahren unterstützt die französische Regierung die Markteinführung von Solarwärmeanlagen mit Förderprogrammen und der Werbekampagne „Plan Soleil“. In Frankreich wurden im vergangenen Jahr knapp 20.000 m² Solarkollektoren installiert, berichtet der DFS. Um von den Erfahrungen der deutschen Solar-Unternehmen zu lernen, machen wichtige Vertreter der französischen Solarbranche und der Förderorganisationen vom 27. bis 30. Juni 2002 eine Studienreise zur Intersolar 2002. Die Reise wird vom Deutschen Fachverband Solarenergie (DFS) in Freiburg und dem französischen Solarverband Enerplan mit Sitz in Marseille organisiert. „Ziel des Solarbranchentreffens ist es, den französischen und deutschen Branchenvertretern detaillierte und konkrete Informationen über den Markt im jeweils anderen Land zur Verfügung zu stellen“, so Stryi-Hipp. Der Aufbau des französischen Marktes soll durch Weitergabe der deutschen Erfahrungen unterstützt werden. Die deutschen Unternehmer sollen nach dem Branchentreffen beurteilen können, inwieweit ein Engagement in Frankreich möglich und sinnvoll ist. Schließlich soll die Basis für eine künftig engere Zusammenarbeit von DFS und Enerplan beim Solar-Lobbying auf europäischer Ebene gelegt werden.

Nach der Auftaktpressekonferenz am 27. Juni werden deutsche und französische Unternehmer Marktpräsentationen beider Länder im Dorint-Hotel in Freiburg zeigen. Beim gemeinsamen Abendessen können Kontakte geknüpft und vertieft werden. An den beiden nächsten Tagen haben die französischen Gäste während eines Besuchs der Intersolar 2002 die Gelegenheit, sich über die Angebote der ausstellenden Unternehmen zu informieren und direkte Gespräche mit den Solarfirmen zu führen. Am 29. Juni können die französischen Besucher auf der Intersolar am Praxis-Workshop Solarthermie für Handwerker, Planer und Architekten teilnehmen, bei dem erfahrene Solarpraktiker aus Baden-Württemberg über ihre Erfahrungen bei der Marktentwicklung berichten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Solarprojekte in und um Freiburg zu besichtigen.
Die Intersolar 2002 findet vom 28. bis 30. Juni auf dem Messegelände Freiburg statt. Aktuelle Informationen zur Intersolar 2002 sowie zum Solarbranchentreffen finden Sie im Internet unter http://www.intersolar.de.

27.05.2002   Quelle: Intersolar 2002, Deutsch-französisches Solarbranchentreffen, DFS

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