SolarWorld erhöht Beteiligung an Deutsche Solar AG auf 100 %

Die SolarWorld AG (WKN 510840) erwirbt planmäßig die ausstehenden 18 Prozent der Kapitalanteile ihrer Tochtergesellschaft Deutsche Solar AG, Freiberg/Sachsen und erhöht ihre Beteiligung auf 100 Prozent.   Abgebende Gesellschaft ist die Solar Holding Beteiligungsgesellschaft mbH. Im Zuge der Anteilsübernahme wird das Grundkapital der Deutsche Solar AG durch Umwandlung von Kapitalrücklagen…

Die SolarWorld AG (WKN 510840) erwirbt planmäßig die ausstehenden 18 Prozent der Kapitalanteile ihrer Tochtergesellschaft Deutsche Solar AG, Freiberg/Sachsen und erhöht ihre Beteiligung auf 100 Prozent.   Abgebende Gesellschaft ist die Solar Holding Beteiligungsgesellschaft mbH. Im Zuge der Anteilsübernahme wird das Grundkapital der Deutsche Solar AG durch Umwandlung von Kapitalrücklagen der Gesellschaft und Bareinlagen der Muttergesellschaft von 20 Millionen Euro auf 40 Millionen Euro erhöht.

Der Anteilserwerb steht, so die SolarWorld AG, im Zeichen der Strategie der Vollintegration der solaren Wertschöpfungskette unter einem Dach. Mit der hundertprozentigen Einbindung der Deutsche Solar AG in den SolarWorld-Konzern seien nun alle solaren Tochtergesellschaften und somit wesentliche Wertschöpfungsstufen des Solargeschäftes – von der Waferproduktion bis zum Vertrieb kompletter Solarstromkraftwerke – zu 100 % in den Konzern integriert.

Die Deutsche Solar AG ist für die Produktion von Solarsiliziumwafern und das Recycling gebrauchter Solarmodule und -zellen verantwortlich. Bis Ende 2002 soll die Solarwaferkapazität von derzeit 80 Megawatt (MW) auf 120 MW und bis zum Jahr 2004 auf 220 MW ausgebaut werden. Die Weiterverarbeitung eines Teiles der Wafer zu Solarzellen übernimmt am Standort Freiberg die SolarWorld-Tochter Deutsche Cell GmbH. Die im Bau befindliche Solarzellenfabrik wird bei Produktionsbeginn Ende 2002 zunächst über eine Kapazität von 30 MW verfügen. Bis 2004 soll diese auf 60 MW erhöht werden. Im nächsten Wertschöpfungsschritt soll die hundertprozentige Tochtergesellschaft Solar Factory GmbH in Freiberg ab Anfang 2003 die Zellen mit einer Kapazität von 30 MW zu Solarmodulen weiterverarbeiten. Hier ist geplant, die Kapazität bis 2004 auf 60 MW zu erweitern. Das Handelsgeschäft und die Konfektionierung von Solarstromanlagen übernimmt schließlich die SolarWorld AG im Rahmen ihres operativen Geschäftes.

05.07.2002   Quelle: SolarWorld AG

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