KfW: Investitionsförderung um rund 20 gesteigert

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat im ersten Halbjahr des Jahres 2002 mit Förderkrediten von 10,8 Milliarden Euro in der inländischen Investitionsförderung das Niveau des Vorjahreszeitraums (9,1 Mrd EUR) deutlich übertroffen.  Der Grund hierfür sind nach Auskunft der Förderbank des Bundes die starken Zuwächse bei der Förderung der Wohnungswirtschaft (5,9…

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat im ersten Halbjahr des Jahres 2002 mit Förderkrediten von 10,8 Milliarden Euro in der inländischen Investitionsförderung das Niveau des Vorjahreszeitraums (9,1 Mrd EUR) deutlich übertroffen.  Der Grund hierfür sind nach Auskunft der Förderbank des Bundes die starken Zuwächse bei der Förderung der Wohnungswirtschaft (5,9 Mrd EUR) sowie der Anstieg des Zusagevolumens der Förderkredite an kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Einen kräftigen Zuwachs gegenüber dem ersten Halbjahr 2001 verzeichnete die KfW-Förderung für die Wohnungswirtschaft, das heißt für Bau und Erwerb von Wohneigentum, Energieeinsparung sowie Reduktion von Kohlendioxidausstoß in Wohngebäuden. Die Zusagen in diesem Bereich liegen für den Zeitraum von Januar bis Juni 2002 bei 5,9 Mrd EUR (2001: 4,0 Mrd EUR). 1,3 Mrd EUR wurden im Rahmen von Globaldarlehen vergeben. Doch auch die KfW-Programme Wohneigentum (3,3 Mrd EUR), und Wohnraum-Modernisierung II (0,5 Mrd EUR) sowie CO2-Gebäudesanierung (0,4 Mrd EUR) haben zu dem Plus beigetragen. Letzteres (Programmstart: Anfang 2001) habe sich auch in 2002 sehr gut etabliert.

19.07.2002   Quelle: KfW

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