Grüne: Wiederaufbauhilfe auch für Erneuerbare Energien

Am 26.08.2002 hat die bündnisgrüne Bundestagsfraktion einen umfangreichen Maßnahmenkatalog zur Bewältigung der Hochwasserkatastrophe und zum Klimaschutz beschlossen. Das Ziel, Ölheizungen durch erneuerbare Energien zu ersetzen, ist Teil dieses Maßnahmenkatalogs.  Ein Teil der Wiederaufbauhilfe soll auch für erneuerbare Energien eingesetzt werden, erklärte der forschungspolitische Sprecher der Grünen, Hans-Josef Fell. Auslaufende Ölheizungen…

Am 26.08.2002 hat die bündnisgrüne Bundestagsfraktion einen umfangreichen Maßnahmenkatalog zur Bewältigung der Hochwasserkatastrophe und zum Klimaschutz beschlossen. Das Ziel, Ölheizungen durch erneuerbare Energien zu ersetzen, ist Teil dieses Maßnahmenkatalogs.  Ein Teil der Wiederaufbauhilfe soll auch für erneuerbare Energien eingesetzt werden, erklärte der forschungspolitische Sprecher der Grünen, Hans-Josef Fell. Auslaufende Ölheizungen hätten in hohem Maße zu Umweltschäden geführt. Deshalb sei es unklug, beim Wiederaufbau erneut Ölheizungen einzusetzen. Anlagen zur Wärmerzeugung mit erneuerbaren Energien (Sonnenenergie, Biomasse und Erdwärme) hingegen stellten keine Gefahr bei zukünftigen Hochwassern dar. Sie seien gleichzeitig aktiver Klimaschutz. Durch die intensive Nutzung erneuerbarer Energien entstünde in den Hochwassergebieten zudem eine Vielzahl neuer Arbeitsplätze, betonte Fell. Profitieren würden vor allem die Forst- und Landwirtschaft, das Handwerk sowie die Industriestandorte.

Der Fraktionsbeschluss mit dem Titel „Solidarität, Wiederaufbau und Katatstrophenvermeidung: Programm für einen vorsorgenden Klima- und Hochwasserschutz“ kann als PDF-Datei heruntergeladen werden unter http://www.hans-josef-fell.de/main/flut.pdf

28.08.2002   Quelle: Hans Josef Fell, MdB

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