SFV: Umstieg auf „Erneuerbare“ kein „Diktat der Ökologie“

Der Solarenergie-Förderverein e.V. (Aachen) kritisiert eine Äußerung von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, stellvertretende Bundestagsfraktionsvorsitzende der FDP. Sie habe in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber einer bayerischen Solar-Initiative zwar eingeräumt, dass eine vollständige Versorgung durch erneuerbare Energien möglich sei, diese Option aber abgelehnt.   Der SFV zitiert in seiner Rundmail aus dem Brief der…

Der Solarenergie-Förderverein e.V. (Aachen) kritisiert eine Äußerung von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, stellvertretende Bundestagsfraktionsvorsitzende der FDP. Sie habe in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber einer bayerischen Solar-Initiative zwar eingeräumt, dass eine vollständige Versorgung durch erneuerbare Energien möglich sei, diese Option aber abgelehnt.   Der SFV zitiert in seiner Rundmail aus dem Brief der FDP-Politikerin: „“Eine Energieversorgung, die alleine auf Erneuerbaren Energien fußt und den Einsatz aller zur Verfügung stehender Energieträger nicht nutzt, folgt dem Diktat der Ökologie. Dies lehnt die FDP ab.“

Der SFV widerspricht dem: Es sei geradezu zynisch, ausgerechnet die erneuerbaren Energien, welche die Befreiung aus dem Diktat des Erdöls mit all seinen Gefahren für den Weltfrieden ermöglichten, mit Formulierungen wie „Diktat der Ökologie“ zu diskreditieren. Ein Wirtschafts-Liberalismus, der nach Lage der Dinge den erneuerbaren Energien gegen die übermächtige Konkurrenz der konventionellen Energien keine Chance lasse, vergrößere die Kriegsgefahr. Die Stärkung der erneuerbaren Energien hingegen sei ein Friedensdienst.

20.09.2002   Quelle: SFV

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