Trittin besucht weltweit größte Photovoltaik-Aufdachanlage

Bundesumweltminister Jürgen Trittin besichtigte am 18.09.2002 die Baufortschritte der Photovoltaik-Aufdachanlage auf den Dächern der Messe München.   Nach einer Montagezeit von nur 40 Tagen – die Montage kann nur während der messefreien Zeit erfolgen – wird die Anlage voraussichtlich im November ans Netz gehen. Auf einer Fläche von 63.000 Quadratmetern,…

Bundesumweltminister Jürgen Trittin besichtigte am 18.09.2002 die Baufortschritte der Photovoltaik-Aufdachanlage auf den Dächern der Messe München.   Nach einer Montagezeit von nur 40 Tagen – die Montage kann nur während der messefreien Zeit erfolgen – wird die Anlage voraussichtlich im November ans Netz gehen. Auf einer Fläche von 63.000 Quadratmetern, verteilt auf den südlichen sechs Messehallen, werden gegenwärtig 7.560 Solarmodule (Shell Solar) mit einer Spitzenleistung von 1,058 Megawatt (MW) montiert. Die Baukosten der neuen Anlage belaufen sich auf insgesamt rund 5 Millionen Euro, die über ein Bürger-Beteiligungskonzept finanziert werden.

„Das SonnenDach Messe München ist ein Technologieträger der Megawatt-Klasse und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit von Photovoltaik. Intelligente Finanzierungskonzepte, wie etwa das für die Anlage geplante Bürger-Beteiligungsmodell, ermöglichen es dabei vielen Menschen, sich für den Einsatz dieser Technologie zu engagieren.“ So der Bundesumweltminister zu den Perspektiven der Solarstromerzeugung.

Unter der Federführung der Phönix SonnenStrom AG beteiligen sich die Landeshauptstadt München und die Stadtwerke München, die Shell Solar GmbH, der von E.ON Bayern betreute Solarenergieförderverein Bayern e.V. und die Messe München GmbH an diesem Projekt. Bereits 1997 ging eine 1 MW-Photovoltaikanlage auf den Dächern der nördlichen Messehallen in Betrieb. Die Spitzenleistung der beiden Anlagen von 2,1 MW reicht aus, um den jährlichen Stromverbrauch von rund 700 privaten Haushalten zu decken. Zudem wird der Ausstoß von jährlich 2.000 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid vermieden, der bei der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen entstehen würde.

20.09.2002   Quelle: Phönix SonnenStrom AG

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