DBU weiht Zentrum für Umweltkommunikation ein

Nach 16monatiger Bauzeit wurde das neue Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK)der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück fertig gestellt. Der Neubau sei nicht irgendein Konferenz- und Ausstellungsgebäude, sondern ein Gebäude, mit dem die DBU wie schon beim Bau ihres Verwaltungsgebäudes vor sieben Jahren in bauökologischer Hinsicht neue Maßstäbe setze, berichtet die Stiftung.…

Nach 16monatiger Bauzeit wurde das neue Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK)der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück fertig gestellt. Der Neubau sei nicht irgendein Konferenz- und Ausstellungsgebäude, sondern ein Gebäude, mit dem die DBU wie schon beim Bau ihres Verwaltungsgebäudes vor sieben Jahren in bauökologischer Hinsicht neue Maßstäbe setze, berichtet die Stiftung.   An dem Festakt zur Einweihung nehmen unter anderem teil: Dr. Theo Waigel, Stiftungsgründer und Bundesfinanzminister a. D., Prof. Dr. Hans Tietmeyer, Vorsitzender des DBU-Kuratoriums, Osnabrücks Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip sowie der Architekt Prof. Thomas Herzog.

Ein transparentes Membrandach als maßgebliche Innovation, Tragwerk und Fassade, die in ihren wesentlichen Teilen aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz bestehen, Energie sparende Bauweise, innovative Grundwasserkühlung, naturnahe Regenwasserversickerung, Tages- und Solarenergienutzung sind nur einige Aspekte, des Niedrigenergiehauses. Mit ihm will die DBU ihre Arbeit noch transparenter und begreifbarer machen und andere zum Nachahmen „anstiften“ – im Interesse des Schutzes der Umwelt. Das Gebäude mit 3.000 Quadratenmetern Grundfläche, einem teilbaren Konferenzraum von mehr als 300 m2 für bis zu 199 Personen sowie einem 400 m2 große Foyer (Nutzung als Ausstellungsfläche), hat 6,75 Millionen Euro gekostet. Der Energie sparende, innovative und lichtdurchlässige Dachaufbau spart elektrische Beleuchtungsenergie ein, die Direkteinstrahlung über Fassade und Dach leistet im Winter einen beträchtlichen Beitrag zur Heizung des Gebäudes. Ein neues Blockheizkraftwerk im bestehenden DBU-Verwaltungsgebäude versorgt beide Gebäude mit Wärme und Strom. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach des ZUK deckt Teile des elektrischen Energiebedarfs. Der Heizenergiebedarf des Niedrig-Energie-Gebäudes beträgt nach Berechnungen 28 Kilowattstunden pro Quadratmeter (kWh/m²), der Stromverbrauch liegt bei 18 kWh/m² pro Jahr

26.09.2002   Quelle: DBU

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