Solar-Fabrik AG senkt Umsatz- und Ergebniserwartungen für 2002

Die Freiburger Solar-Fabrik AG wird im Geschäftsjahr 2002 ihren Umsatz voraussichtlich nur um etwa 5 Prozent auf rund 30 Millionen Euro steigern können.   Das berichtet das börsennotierte Unternehmen in einer ad hoc-Meldung. Als Grund für die im Vergleich zur ursprünglichen Planung (+ 40 Prozent) deutlich abgeschwächte Umsatzentwicklung nennt die…

Die Freiburger Solar-Fabrik AG wird im Geschäftsjahr 2002 ihren Umsatz voraussichtlich nur um etwa 5 Prozent auf rund 30 Millionen Euro steigern können.   Das berichtet das börsennotierte Unternehmen in einer ad hoc-Meldung. Als Grund für die im Vergleich zur ursprünglichen Planung (+ 40 Prozent) deutlich abgeschwächte Umsatzentwicklung nennt die Solar-Fabrik AG vor allem die im dritten Quartal spürbare Zurückhaltung bei Investitionen in die Solarenergie-Nutzung. Statt der in diesem Zeitraum üblichen Belebung des Absatzes von Solarstrom-Systemen sei die gesamte Branche belastet durch die Unsicherheit über die politische Weichenstellung in punkto Förderung der Solarstrom-Erzeugung nach der Bundestagswahl sowie die gesamtwirtschaftliche Entwicklung.

Neben der allgemeinen Nachfragezurückhaltung sei es zu kundenseitigen Verzögerungen bei laufenden Großaufträgen gekommen, so dass die Solar-Fabrik AG im dritten Quartal voraussichtlich nur rund 6,5 Millionen Euro umsetzen konnte statt der ursprünglich geplanten 14 Millionen Euro. Für das vierte Quartal rechnet das Unternehmen auf Grund der bestehenden Auftragslage mit einem deutlich höheren Umsatz in Höhe von zirka 13 Millionen Euro. Der Vorstand erwarte zwar nach der Bestätigung der rot-grünen Bundesregierung eine deutliche Belebung in der Solarbranche. Dies dürfte jedoch nicht ausreichen, die zum Börsengang genannten Ziele für das Jahr 2002 zu erreichen. Deshalb korrigiere die Solar-Fabrik AG ihre Umsatzerwartungen für das Geschäftsjahr 2002 von ursprünglich knapp 40 Millionen Euro auf rund 30 Millionen Euro und ihre Erwartungen für das operative Ergebnis (EBIT) von + 0,1 Millionen Euro auf etwa – 1,9 Millionen Euro. Der Vorstand habe Maßnahmen zur Kostensenkung eingeleitet. So würden die Aufwendungen für das Personal gesenkt und die Ausgaben für Marketing sowie PR deutlich zurückgeführt. Mit den eingeleiteten Maßnahmen habe die Solar-Fabrik die Weichen gestellt, um das Unternehmensziel eines positiven Ergebnisses im Jahr 2003 zu erreichen.

01.10.2002   Quelle: www.presseportal.de

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