Solar-Verbände: Wahlergebnis stärkt Solarenergie

Die Solarbranche begrüßt den Ausgang der Bundestagswahl und sieht darin eine Bestätigung für die erfolgreiche Solarpolitik der vergangenen Legislaturperiode. Das berichten der Bundesverband Solarenergie e.V. (BSE) und der Deutsche Fachverband Solarenergie e.V. (DFS) in einer Pressemitteilung.   Die Zahl der Solaranlagen habe sich innerhalb von vier Jahren verdreifacht und mehrere…

Die Solarbranche begrüßt den Ausgang der Bundestagswahl und sieht darin eine Bestätigung für die erfolgreiche Solarpolitik der vergangenen Legislaturperiode. Das berichten der Bundesverband Solarenergie e.V. (BSE) und der Deutsche Fachverband Solarenergie e.V. (DFS) in einer Pressemitteilung.   Die Zahl der Solaranlagen habe sich innerhalb von vier Jahren verdreifacht und mehrere neue Solarfabriken seien in Betrieb genommen worden. Politiker von SPD und Bündnis90/Die Grünen hätten angekündigt, diese Solarpolitik fortzusetzen. Jetzt erwarte die Branche ein Anziehen der Nachfrage nach Solaranlagen, auch weil der Ölpreis deutlich gestiegen ist.“ Die Bürger spüren, dass wir jetzt mit dem Umbau der Energieversorgung beginnen müssen und jeder einen eigenen Beitrag dazu leisten sollte. Die Wetterkapriolen, die Flutkatastrophe und die Gefahr eines Kriegs ums Erdöl lassen dieses Gefühl zur Gewissheit werden“, so Udo Möhrstedt, Sprecher des BSE. „SPD und Grüne haben die Wahl auch deshalb gewonnen, weil sie in den letzten vier Jahren eine konsequente Politik für die Solarenergie gemacht haben“.

Seit 1999 wird die Installation einer Solarwärmeanlage durch Zuschüsse finanziell gefördert. Etwa 500 Euro erhält der Hausbesitzer für eine Anlage zur Trinkwassererwärmung, bis zu 1.500 Euro für eine Anlage, die auch die Heizung unterstützt. Für Solarstromanlagen gibt es sehr günstige Kredite im 100.000 Dächer-Programm und eine Vergütung von 48,1 Cent für jede Kilowattstunde Solarstrom, die ins Stromnetz eingespeist wird. „Viele Interessenten waren vor der Wahl verunsichert, ob die Förderpolitik nach der Wahl fortgesetzt wird und haben deshalb ihren Kauf nochmals zurückgestellt. Jetzt gibt es Klarheit für ein weiteres Wachstum in der Solarenergie“, so Olaf Fleck, Vorsitzender des DFS. Angesichts des steigenden Ölpreises erwartet er, dass die Hausbesitzer wieder vermehrt Solaranlagen installieren lassen. „Fördermittel sind ausreichend vorhanden und Industrie und Handel sind ohne Wartezeiten lieferfähig“ versichert Olaf Fleck, „der Zeitpunkt für die Investition in die umweltfreundliche und zukunftssichere Solartechnik ist äußerst günstig“.

01.10.2002   Quelle: BSE, DFS

Schließen