Naturschutzring fordert „Regeneratives Wärmegesetz“

Unmittelbar vor der heißen Phase der Koalitionsvereinbarungen stellte der Deutsche Naturschutzring (DNR) als Dachverband der Umweltverbände am 08.10. in Berlin seinen umfassenden Forderungskatalog vor.   „Unsere Positionen haben es in sich und werden sicher zu heftigen Diskussionen innerhalb der rot-grünen Koalition führen“, sagte DNR-Generalsekretär Helmut Röscheisen. Zu den Anforderungen des DNR im Bereich Klima und […]

Unmittelbar vor der heißen Phase der Koalitionsvereinbarungen stellte der Deutsche Naturschutzring (DNR) als Dachverband der Umweltverbände am 08.10. in Berlin seinen umfassenden Forderungskatalog vor.   „Unsere Positionen haben es in sich und werden sicher zu heftigen Diskussionen innerhalb der rot-grünen Koalition führen“, sagte DNR-Generalsekretär Helmut Röscheisen.

Zu den Anforderungen des DNR im Bereich Klima und Energie gehören unter anderem die Verdoppelung des Anteils erneuerbarer Energien bis 2006; die Verabschiedung eines „Regenerativen Wärmegesetzes“ und eine Senkung der CO2-Emisionen um 40 % bis 2020 und um 80 % bis zum Jahr 2050. Darüber hinaus fordert der DNR den Verzicht auf den Import von Atom- und Kohlestrom aus dem Ausland und die Stilllegung der Atomkraftwerke Obrigheim und Stade bis 2003. Weitere Punkte aus dem DNR-Forderungskatalog sind: Kein Ausbau der Urananreicherungsanlage in Gronau; kein Weiterbetrieb der atomaren Brennelemente-Fabrik in Ungarn und keine Genehmigung der Inbetriebnahme des Forschungsreaktors FRM II der Technischen Universität München in Garching mit waffenfähigem Uran.

Der komplette 17-seitige Katalog kann heruntergeladen werden unter www.dnr.de (aktuell/Aktivitäten). Weitere Informationen: Helmut Röscheisen, DNR-Generalsekretär, Tel. 0228/35 90 05.

10.10.2002   Quelle: DNR

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