Wettbewerb soll Kommunen für das Thema Nachhaltigkeit begeistern

Die Sieger des bundesweiten Wettbewerbs „Zukunftsfähige Kommune“ stehen fest. Die Städte und Gemeinden wurden am 10.09.2003 bei einer Feierstunde in Berlin ausgezeichnet. Mehr als 70 Kommunen beteiligten sich in diesem Jahr.  Das berichtet die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) in einer Pressemitteilung. Ausgezeichnet wurden Kommunen in vier Teilnehmerklassen nach der Einwohnerzahl bis 5.000, bis 15.000, bis […]

Die Sieger des bundesweiten Wettbewerbs „Zukunftsfähige Kommune“ stehen fest. Die Städte und Gemeinden wurden am 10.09.2003 bei einer Feierstunde in Berlin ausgezeichnet. Mehr als 70 Kommunen beteiligten sich in diesem Jahr.  Das berichtet die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) in einer Pressemitteilung.

Ausgezeichnet wurden Kommunen in vier Teilnehmerklassen nach der Einwohnerzahl bis 5.000, bis 15.000, bis 100.000 und über 100.000 Einwohner. Unter den Gemeinden bis 5.000 Einwohnern belegte die Gemeinde Eichstetten in Baden-Württemberg den 1. Platz (2. Platz: Dobbertin in Mecklenburg-Vorpommern). Das bayerische Bamberg siegte in der Teilnehmerklasse der mittelgroßen Städte und Gemeinden bis 100.000 Einwohner (2. Platz: Riedstadt in Hessen). Bei den Großstädten liegt Augsburg vorne, vor Erfurt in Thüringen. Der Sonderpreis für einen vorbildlichen lokalen Agenda 21-Prozess ging an die Stadt Goslar (Niedersachsen).

„Der Bundeswettbewerb ’Zukunftsfähige Kommune’ ist der gelungene Versuch, Städte und Gemeinden bei der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft – gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Umwelt und Soziales – zu begleiten und zu unterstützen“, erklärte DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde anlässlich der Preisverleihung. Die DBU fördert den Wettbewerb mit einer Summe von 637.000 Euro. „Die Ergebnisse des Wettbewerbs zeigen, dass viele Städte und Gemeinden gemeinsam mit den Bürgern Vorbildliches im Sinne der Lokalen Agenda 21 geleistet haben. Die Beschlüsse und Projekte der ausgezeichneten Kommunen können daher anderen als Orientierung und Motivation dienen“, erläutert Prof. Dr. Harald Kächele, Bundesvorsitzender der Deutschen Umwelthilfe.

Die Nachhaltigkeitsmerkmale „Wohlbefinden“, „soziale Gerechtigkeit“, „Umweltqualität“ und „wirtschaftliche Effizienz“ gehören zu den Kriterien des Wettbewerbs. Unter anderem wurden der Trinkwasserverbrauch, Ausbildungschancen und kommunale Ausgaben im sozialen Bereich gemessen. Eine Fachjury ermittelte die Sieger in den vier Teilnehmerklassen. Die Auszeichnungsfeier ist der Auftakt für das dritte und letzte Wettbewerbsjahr. „Alle Städte und Gemeinden sind aufgerufen, sich an diesem bundesweit einmaligen Vergleich zu beteiligen“, so Carla Vollmer, Projektleiterin bei der Deutschen Umwelthilfe. Die Wettbewerbsunterlagen können kostenlos angefordert werden bei der http://www.duh.de/neu/index.php

15.09.2003   Quelle: DBU

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