SolarWorld AG legt Grundstein für neues Logistikzentrum

Am 18. September 2003 feierte die SolarWorld AG die Grundsteinlegung ihres Logistikzentrums in Freiberg/Sachsen. In unmittelbarer Nähe zur integrierten Solarfertigung und der solaren Recyclinganlage des SolarWorld-Konzerns entsteht auf einem 25.000 Quadratmeter großen Grundstück die neue Halle mit insgesamt 5.000 Quadratmetern Fläche.  Sie soll sowohl dem Lager des Konzerns als auch der Konfektionierung Platz bieten, berichtet […]

Am 18. September 2003 feierte die SolarWorld AG die Grundsteinlegung ihres Logistikzentrums in Freiberg/Sachsen. In unmittelbarer Nähe zur integrierten Solarfertigung und der solaren Recyclinganlage des SolarWorld-Konzerns entsteht auf einem 25.000 Quadratmeter großen Grundstück die neue Halle mit insgesamt 5.000 Quadratmetern Fläche.  Sie soll sowohl dem Lager des Konzerns als auch der Konfektionierung Platz bieten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit der Fertigstellung des neuen Logistikzentrums sei im Januar 2004 zu rechnen. Künftig will der integrierte Hersteller von Solarstromtechnologie den internationalen Solarmarkt vom Produktionsstandort Freiberg aus zentral beliefern.

„Mit der Grundsteinlegung für unser neues Logistikzentrum setzen wir ungeachtet des politischen Theaters um die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) unseren Weg der Expansion unseres Solargeschäftes konsequent fort“, sagte Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandssprecher der SolarWorld AG. „Für uns ist das Gezerre um die erfolgreiche Förderung erneuerbarer Energien ohnehin kaum nachvollziehbar. Denn schließlich hat das EEG erheblich dazu beigetragen, dass deutsche Unternehmen etwa in der Wind- und Solarenergiebranche heute international zu den Technologieführern zählen. Die zum Teil diskutierten Alternativvorschläge haben außerdem bisher noch nirgendwo funktioniert“, betont Asbeck.

„Der regierungsinterne Streit droht das Inkrafttreten des novellierten EEG zu verzögern. Die deutsche Solarindustrie braucht aber verlässliche Rahmenbedingungen, die ab dem 1. Januar 2004 gelten, damit der Technologievorsprung der heimischen Hersteller gegenüber dem Wettbewerb vor allem aus Japan gewahrt werden kann. 70 % der Wertschöpfung tätigt die heimischen Solarindustrie in Deutschland. Damit sorgt die deutsche Solarbranche hierzulande für nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung. Der SolarWorld-Konzern etwa investiert 250 Mio. Euro in die Solarproduktion in Deutschland. Damit sind viele hundert Arbeitsplätze und eine Vielzahl von Ausbildungsplätzen verbunden. So ist unsere Tochtergesellschaft Deutsche Solar AG vom Landkreis Freiberg gerade als bester Ausbildungsbetrieb der Industrie 2003 ausgezeichnet worden. Diese Leistungen, die in Zukunft bei der Fortsetzung vernünftiger Rahmenbedingungen noch wachsen werden, sollten im Interesse des Standortes Deutschland nicht zum Spielball der Ambitionen verschiedener Bundesministerien und einzelner Interessensgruppen werden,“ mahnt Asbeck.

22.09.2003   Quelle: SolarWorld AG

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