Wissenschaftler präsentieren Spiel zum Klimawandel

Das Brettspiel „Keep Cool“, entwickelt von zwei Wissenschaftlern am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), stellt die Spieler vor die Entscheidung: persönliche Interessen oder Klimaschutz – oder ist beides vereinbar? „Keep Cool – Setzen Sie das Klima aufs Spiel“ beschreite einen neuen Weg in der Kommunikation zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft, so das PIK in einer Pressemitteilung.  Ob […]

Das Brettspiel „Keep Cool“, entwickelt von zwei Wissenschaftlern am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), stellt die Spieler vor die Entscheidung: persönliche Interessen oder Klimaschutz – oder ist beides vereinbar? „Keep Cool – Setzen Sie das Klima aufs Spiel“ beschreite einen neuen Weg in der Kommunikation zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft, so das PIK in einer Pressemitteilung.  Ob natürliches Klima, Wirtschaft oder Klimapolitik: allgemein verständlich sollen die verschiedenen Facetten des Klimawandels beleuchtet werden, ohne das Wichtigste zu vergessen – den Spaß am Spiel.

„Keep Cool“ deckt verschiedene natur- und sozialwissenschaftliche Themenfelder ab und unterstreicht damit die fachübergreifende Forschung zu globalen Umweltveränderungen. Das wissenschaftlich fundierte Spiel wird ab dem 1. November von einem professionellen Spieleverlag vertrieben. Die einfachen Regeln in „Keep Cool“ machten das Spiel für verschiedene Altersgruppen interessant, so das PIK. Drei bis sechs Spieler ab 12 Jahren können die Rolle von „Global Players“ übernehmen. Eine Partie des zweisprachigen Spiels (Deutsch/Englisch) dauert etwa ein bis zwei Stunden.

An dem Projekt sind mehrere Partner und Sponsoren beteiligt. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) will „Keep Cool“ für seine Öffentlichkeitsarbeit verwenden. Ferner soll das Spiel in Unterrichtsmaterialien zum Klimawandel einfließen.

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) wurde 1992 gegründet und beschäftigt rund 120 Wissenschaftler. Seine Forschungen zu Klimawandel, Klimafolgen und nachhaltiger Entwicklung sind international anerkannt. Das PIK gehört zur Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL).

07.11.2004   Quelle: PIK   Solarserver.de   © EEM Energy & Environment Media GmbH

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