SPD: Entwicklung der Brennstoffzelle weiter fördern!

„Es ist zu begrüßen, dass sich über 30 Initiativen und Verbände zusammengeschlossen haben, um eine Markteinführungsstrategie für die Brennstoffzelle zu entwickeln und diese aktiv zu unterstützen. Jetzt geht es darum, Politik, Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft zusammenzubringen und die Möglichkeiten dieser innovativen Technologie zielgenau zu fördern.“ Das erklärte Marco Bülow, Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion für erneuerbare Energie […]

„Es ist zu begrüßen, dass sich über 30 Initiativen und Verbände zusammengeschlossen haben, um eine Markteinführungsstrategie für die Brennstoffzelle zu entwickeln und diese aktiv zu unterstützen. Jetzt geht es darum, Politik, Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft zusammenzubringen und die Möglichkeiten dieser innovativen Technologie zielgenau zu fördern.“ Das erklärte Marco Bülow, Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion für erneuerbare Energie anlässlich der Vorstellung der Markteinführungsstrategie des Brennstoffzellen-Bündnisses Deutschland. 
Die Brennstoffzelle sei zweifellos eine faszinierende Technologie mit vielen Anwendungsmöglichkeiten, so Bülow. Bei einer erfolgreichen Markteinführung könnten sowohl die Ökonomie als auch die Ökologie von der Brennstoffzelle profitieren. Gerade aufgrund des Klimawandels, brauche Deutschland Technologien, die mithelfen, Energie effizienter einzusetzen. Zudem könne ein doppelter Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden, wenn Brennstoffzellen mit erneuerbaren Energien betrieben werden.

100 Millionen für Brennstoffzellenforschung

Die rot-grüne Bundesregierung habe in den letzten Jahren die Forschungsmittel für die Brennstoffzellen erhöht und über 100 Millionen Euro Fördermittel ausgegeben, so Bülow. Im Jahr 2005 seien für die Projektförderung weitere 20 Millionen Euro vorgesehen. „Wenn die Union den Subventionsabbau der Eigenheimzulage im Bundesrat nicht blockieren würde, könnten noch weitere Gelder für die Forschung zur Verfügung gestellt werden“, heißt es in der Pressemitteilung des SPD-Politikers. Neben den notwendigen Geldern sei es vor allem notwendig, Netzwerke zu schaffen und die verschiedenen Stränge zur Förderung der Brennstoffzelle zu verknüpfen. Dazu sei neben der Politik auch die Wirtschaft gefragt. Die Initiative des Brennstoffzellen-Bündnisses Deutschland, die Markteinführung der Brennstoffzelle zu unterstützen, biete eine sehr gute Gelegenheit.

Erheblicher Forschungsbedarf

Es dürfe allerdings auch nicht verschwiegen werden, dass die ursprünglichen Prognosen im Hinblick auf die Marktreife der Brennstoffzelle, nicht eingehalten werden konnten. Noch bestehe teilweise erheblicher Forschungsbedarf. Zudem seien die Produktionskosten noch sehr hoch. „Wir sollten unsere Förderung nicht nur einseitig auf die Brennstoffzelle richten“, warnt Bülow. Auch andere Technologien – wie die Kraft-Wärme-Koppelung – bei der ebenfalls die Energie effizienter genutzt wird – müssten weiterhin angemessen berücksichtigt werden.

30.12.2004   Quelle: Marco Bülow (MdB)   Solarserver.de   © EEM Energy & Environment Media GmbH

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