Offshore-Windenergie beflügelt maritime Wirtschaft

Erheblichen Rückenwind für die Pläne zum Bau von Offshore-Windparks vor den deutschen Küsten habe die Vierte Maritime Konferenz der Bundesregierung in Bremen gebracht, berichtet der Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. ( WVW) in einer Pressemitteilung. „Hier wurde deutlich, welche große Bedeutung die zügige Umsetzung der Offshore-Windpark-Pläne für die maritime Wirtschaft im Norden…

Erheblichen Rückenwind für die Pläne zum Bau von Offshore-Windparks vor den deutschen Küsten habe die Vierte Maritime Konferenz der Bundesregierung in Bremen gebracht, berichtet der Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. ( WVW) in einer Pressemitteilung. „Hier wurde deutlich, welche große Bedeutung die zügige Umsetzung der Offshore-Windpark-Pläne für die maritime Wirtschaft im Norden hat“, betonte Dr. Wolfgang von Geldern, Vorsitzender des WVW.  Mit Bundesumweltminister Jürgen Trittin und anderen Vertretern der Bundespolitik teilt der WVW die Einschätzung, dass der Bau von Windkraftanlagen auf hoher See wie ein Konjunkturprogramm für die gesamte Küstenregion wirkt. Unternehmen der Windenergiebranche wollen in den kommenden 15 Jahren mehr als 15 Milliarden Euro in den Bau von Offshore-Windparks investieren. „Dies ist ein wesentlicher Beitrag dazu, für die Zukunft eine günstige Stromversorgung zu sichern, die Abhängigkeit von Energieimporten zu vermindern und Stromerzeugung klimaschonend zu betreiben“, erläuterte Dr. von Geldern am Rande der Maritimen Konferenz, die der Offshore-Technologie erstmals einen Workshop widmete.

Kritik an bürokratischen Hemmnissen

Mit der Offshore-Windenergie entsteht laut WVW ein neuer Wirtschaftszweig mit einem dynamischen Wachstumsmarkt. Diese Entwicklung dürfe jedoch nicht durch langwierige, bürokratische Genehmigungs- und Planungsverfahren behindert werden. Gegenwärtig bestehe die Gefahr, dass Deutschland aufgrund bürokratischer Hemmnisse auf Länder- und Bundesebene den Anschluss an die internationale Offshore-Entwicklung verliere. Schon heute seien vor Dänemark, Schweden, den Niederlanden, Großbritannien und Irland Offshore-Windparks in Betrieb, während in Deutschland immer noch geplant und geprüft werde. Erfreulich sei daher das Ergebnis des Offshore-Forums der Maritimen Konferenz. „Hier wurde deutlich, dass Offshore-Windparks technisch machbar und ökonomisch sinnvoll sind“, so Dr. von Geldern. Die Branche warte nun darauf, die Projekte umsetzen zu können. Der Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. (WVW) vertritt auf Bundesebene die Interessen von mehr als 100 deutschen Unternehmen, die Windparks planen und betreiben.

28.01.2005   Quelle: WVW   Solarserver.de   © EEM Energy & Environment Media GmbH

Schließen