Spatenstich für erste Solarsiedlung in Düsseldorf

NRW-Städtebauminister Dr. Michael Vesper nahm am 08.03.2005 in Düsseldorf den Spatenstich für die erste Solarsiedlung der Landeshauptstadt vor. Am Medienhafen, einer der begehrtesten Wohnlagen der Stadt, baut die Rheinwohnungsbau GmbH über 100 neue Wohnungen und ein Geschäftshaus. „Solares Bauen ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Es trägt zur deutlichen Verbesserung…

NRW-Städtebauminister Dr. Michael Vesper nahm am 08.03.2005 in Düsseldorf den Spatenstich für die erste Solarsiedlung der Landeshauptstadt vor. Am Medienhafen, einer der begehrtesten Wohnlagen der Stadt, baut die Rheinwohnungsbau GmbH über 100 neue Wohnungen und ein Geschäftshaus. „Solares Bauen ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Es trägt zur deutlichen Verbesserung der Wohnqualität in den Städten bei.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen ist dabei europäischer Spitzenreiter“, erklärte Vesper. Das Bauvorhaben ist eines von bisher 37 konkreten Projekten des Landesprogrammes „50 Solarsiedlungen in NRW“. Dabei sei es gelungen, das solare Bauen in kompletten Siedlungen zu etablieren, so das Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport (MSWKS) in einer Pressemitteilung. Über 1.400 Wohnungen seien in NRW bereits entsprechend realisiert.

„Nachdem der bisherige Gebäudekomplex aus dem Jahre 1938 abgerissen wurde, entstehen im Dreieck Gladbacher-, Gilbach und Hammer Straße großzügige Zwei- bis Vier-Zimmer Wohnungen“, so Thomas Hummelsbeck, Geschäftsführer des Düsseldorfer Bauträgers. „Die Gesamtkosten der Baumaßnahmen liegen bei rund 21 Millionen Euro. Das ist gut angelegtes Geld, denn mit großen Wohnküchen, guten Innen-Ausstattungen, Balkonen und Tiefgaragenplätzen ist an alle Bedürfnisse der Mieter gedacht. Wir wollen vor allem bezahlbaren Wohnraum für junge Familien schaffen. Das ist bei einem geplanten Quadratmeter-Preis von durchschnittlich 8,50 Euro auch realistisch“, so Hummelsbeck weiter.

Vesper: „Im Medienhafen wohnen bald 100 Familien auf der Sonnenseite Düsseldorfs“

Minister Vesper ergänzte: „Die Kombination des energiesparenden Bauens im 3-Liter-Haus Standard mit der Nutzung erneuerbarer Energien für den Wohnbereich und das Bürohaus ist besonders beeindruckend. Der hervorragende Wärmedämmstandard und die Solaranlagen, die die Hälfte des benötigten Warmwassers produzieren, reduzieren die Nebenkosten für die Mieter erheblich.“ Er appellierte: „Dies ist ein Beispiel, das Schule machen sollte. Dann können bald immer mehr Menschen in vielen weiteren Kommunen des Landes auf der Sonnenseite ihrer Stadt leben und arbeiten.“

Das Projekt „50 Solarsiedlungen in NRW“ koordiniert die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW im Auftrag der Düsseldorfer Ministerien für Städtebau und Wohnen, des Energie- und des Wissenschaftsministeriums. Zwölf Solarsiedlungen sind fertig und bereits bezogen, weitere elf Projekte sind im Bau und 14 befinden sich in der konkreten Planung.

09.03.2005   Quelle: Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen   Solarserver.de   © EEM Energy & Environment Media GmbH

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