Mecklenburg-Vorpommern: 26,2 Prozent Ökostrom

Erneuerbare Energien hatten im Jahr 2003 einen Anteil von 26,2 Prozent an der Nettostromerzeugung in Mecklenburg-Vorpommern. Im Jahr 2002 waren es noch 23,7. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch konnte von 3,6 Prozent im Jahr 1997 auf 20,7 Prozent im Jahr 2002 gesteigert worden, berichtet das Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern in einer Pressemitteilung.  4,5 Millionen […]

Erneuerbare Energien hatten im Jahr 2003 einen Anteil von 26,2 Prozent an der Nettostromerzeugung in Mecklenburg-Vorpommern. Im Jahr 2002 waren es noch 23,7. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch konnte von 3,6 Prozent im Jahr 1997 auf 20,7 Prozent im Jahr 2002 gesteigert worden, berichtet das Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern in einer Pressemitteilung. 

4,5 Millionen Euro für aktive Untersetzung der Klimaschutzpolitik

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Prof. Dr. Wolfgang Methling hat am 21.03.2005 mit einem Grußwort ein „Plus-Energie-Haus“ in Mirow (Landkreis Mecklenburg-Strelitz) eingeweiht. Er würdigte das Vorhaben als ein bedeutendes Projekt mit enormer Multiplikatorwirkung, „das hoffentlich über die Grenzen des Landes hinweg Beachtung finden wird“. Das Prinzip „Energie sparen – Sonnenenergie nutzen“, um einen möglichst hohen energetischen Eigenversorgungsgrad zu erreichen, unterstütze seine Klimaschutzpolitik in vollem Maße, so der Minister. Er verwies auf die beachtlichen Ergebnisse des 1997 verabschiedeten Klimaschutzkonzeptes. Das Umweltministerium fördert auf der Basis der Klimaschutzrichtlinie hauptsächlich öffentliche Projekte, welche die Energieeinsparung, Erhöhung der Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Energien zum Ziel haben. Zuwendungsempfänger sind Kommunen, Vereine, Verbände und Unternehmen der Wohnungswirtschaft. Im Jahr 2005 stehen für die aktive Umsetzung der Klimaschutzpolitik auf lokaler und regionaler Ebene Fördermittel in Höhe von 4,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Aktionsplan Klimaschutz; Änderung der Landesbauordnung

„Die Weiterentwicklung des Klimaschutzkonzeptes zu einem Aktionsplan Klimaschutz wird gerade durch solche Aktivitäten untersetzt, die von der Wirtschaft selbst als Chance und Notwendigkeit erkannt werden“, sagte der Umweltminister. „Aber auch durch eine gute Wärmedämmung und eine abgestimmte Energietechnik wird dieses Ziel erreicht. Ich werde mich dafür einsetzen, dass in die nächste Änderung der Landesbauordnung ein Prüfauftrag zum Einsatz erneuerbarer Energien aufgenommen wird. Diese Anforderung soll nicht zum Einsatz erneuerbarer Energien verpflichten, sondern Planer in die Lage versetzen, dem Bauherrn bei der Beratung in der Planungsphase des Vorhabens wirtschaftliche Lösungen vorzustellen“, so Methling.

28.03.2005   Quelle: Umweltministerium MV   Solarserver.de   © EEM Energy & Environment Media GmbH

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