Kyocera arbeitet am „Solarwunder von Bern“

Erst im Juni 2004 auf den Markt gekommen, ist Kyoceras neuestes Solarmodul bereits treibende Kraft der weltgrößten stadionintegrierten Solarstromanlage. Module vom Typ „KC167GH-2“ mit 1.000 Volt Systemspannung werden installiert auf dem Dach des „Stade de Suisse“ in Bern (Schweiz). Kyocera und Geschäftspartner Tritec (Basel) hätten mit professionellem Service und einem extrem günstigen Preis-/Leistungsverhältnis die Ausschreibung der […]

Erst im Juni 2004 auf den Markt gekommen, ist Kyoceras neuestes Solarmodul bereits treibende Kraft der weltgrößten stadionintegrierten Solarstromanlage. Module vom Typ „KC167GH-2“ mit 1.000 Volt Systemspannung werden installiert auf dem Dach des „Stade de Suisse“ in Bern (Schweiz).
 
Kyocera und Geschäftspartner Tritec (Basel) hätten mit professionellem Service und einem extrem günstigen Preis-/Leistungsverhältnis die Ausschreibung der ersten Ausbaustufe für sich entscheiden können, berichtet die Kyocera Fineceramics GmbH in einer Pressemitteilung. Wenn das Sonnenkraftwerk auf dem Dach des Stadions im Mai 2005 planmäßig mit der ersten Ausbaustufe in Betrieb geht, seien ausschließlich Hochleistungsmodule von Kyocera im Einsatz. Das für die Produktion angewandte Know-how komme nicht von ungefähr: Der japanische Technologie-Konzern feiert dieses Jahr sein 30jähriges Jubiläum auf dem Gebiet der Nutzung der Sonnenenergie und habe sich in diesem Zeitraum mit zahlreichen Forschungsergebnissen und Innovationen einen hervorragenden Namen in der Fachwelt verschafft.

Erste Ausbaustufe mit 850 Kilowatt Spitzenleistung

Verantwortlich für Vertrieb und Service zeichnet in Europa die Kyocera Fineceramics GmbH mit Sitz in Esslingen (Deutschland). Geschäftspartner in der Schweiz und ausführender Installateur des Projekts „Stade de Suisse“ ist die Tritec AG mit Sitz in Basel. Nach der Fertigstellung wird in Bern das weltgrößte stadionintegrierte Sonnenkraftwerk und gleichzeitig die größte Kyocera-Solarstromanlage in Europa an das Netz gehen. Das größte Sonnenkraftwerk der Schweiz hat in der ersten Ausbaustufe bereits eine Nennleistung von 850 Kilowatt (kWp) Leistung, womit jährlich rund 700.000 Kilowattstunden (kWh) Solarstrom erzeugt werden können, der dann an Haushalte, Unternehmen und Gemeinden kostendeckend vermarktet werden soll.

Bereits im August 2004 wurde das erste Solardach mit rund 1.500 Kyocera-Modulen bestückt. Zum Jahresende konnten zwei weitere der riesigen Dächer mit Modulen bestückt werden. Damit sind auf dem Schweizer Nationalstadion gegenwärtig 5.122 Solarmodule von Kyocera im Einsatz, die eine Fläche von 6541 Quadratmetern einnehmen. Die BKW FMB Energie AG baut auf dem Dachfirst des Stade de Suisse ein futuristisches Infocenter, in dem Besucher das Sonnenkraftwerk hautnah besichtigen und sich mit verschiedenen Energietechnologien auseinandersetzen können.

Publikumswirksam: Fußball und Solarstrom

Kyocera ist in der Welt des Fußballs kein Neuling. Seit Januar 2005 ist der Konzern Hauptsponsor des deutschen Erstligisten Borussia Mönchengladbach. Wie Studien zeigten, würden sich Sonnenkraftanhänger sehr stark auch für Fußball interessieren, so Kyocera. Ein Grund mehr für Kyocera, sich hier zu engagieren. „Fußball ist ein wirksamer Multiplikator nicht nur in unserer Zielgruppe, sondern auch produktübergreifend“, erklärt Rafael Schroeer, Geschäftsführer von Kyocera
Fineceramics. Auch das Sankt-Jakob-Stadion in Basel (150 kWp), das Sportstadion Kreuzeiche in Reutlingen (80 kWp) und das Almstadion in Bielefeld (108 kWp) sind bereits mit Kyocera-Solarmodulen ausgerüstet.

Hohe Leistung, lange Garantie

Der Modultyp KC167GH-2 erlaube eine 1000 Volt-Systemspannung, was
Großprojekten eine ganz neue Anlagenkonzeption ermögliche, betont Kyocera.Die Nennleistung pro Modul beträgt 167 Watt peak (+10/-5%) bei 25° Celsius Zelltemperatur bzw. Standardtestbedingungen. Der maximale Strom liegt bei 8,0 A. Der Zellwirkungsgrad beträgt laut Hersteller 15%. Die gegenüber Vorgängermodulen optimierte Anschlussdose mit konfektionierten Multikontakt-PV3-Steckverbindern sei niedriger als die Rahmenhöhe von 36 mm, so dass die Montage und Verkettung erleichtert werde. Die von Kyocera eingesetzte Zelltechnologie ergebe in Verbindung mit automatisierten Produktionsmethoden hoch wirksame polykristalline Photovoltaikmodule mit vergleichsweise kurzer Amortisationszeit. Die kompromisslose Qualität erlaube eine ungewöhnlich lange Garantiezeit von 25 Jahren. Hohen Anteil an der beispielhaften Wetterbeständigkeit hätten die innovative Verkapselung der Zellen und der eloxierte Aluminiumrahmen, der für die strukturelle Festigkeit sorge.

Kyocera bleibt am Ball

Die BKW FMB Energie AG plant einschließlich der zweiten Ausbaustufe eine Spitzenleistung von 1,3 Megawatt für die Solarstromanlage des Stade de Suisse. Kyocera habe mit seinen neuesten Entwicklungen – unter anderem Module mit noch höherer Leistung – gute Trümpfe auf seiner Seite, zusammen mit Tritec erneut den Zuschlag zu bekommen. Unterstützend werde sich die Ausweitung der Produktionskapazität für Kyocera-Photovoltaikmodule auswirken. 2005 erfolge eine Verdoppelung auf 240 Megawatt (MW) an. Alle Zwischenprodukte auf dem Weg zum fertigen Modul werden laut Kyocera selbst produziert, einschließlich Rohsilizium und Solar-Wafer. So könne die Qualität auch weiterhin auf höchstem Niveau gehalten werden.

29.03.2005   Quelle: Kyocera Fineceramics GmbH   Solarserver.de   © EEM Energy & Environment Media GmbH

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