Konferenz „Rheinklima“ sucht regionale Antworten auf den Klimawandel

Konkrete Klimavorsorge und die Sicherung vor Klimafolgen sind Gegenstand der Konferenz „Rheinklima“ am 15. April 2005 in Bonn. Veranstalter ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Mit der Fokussierung auf die Gebiete am Rhein beschäftigt sich die Tagung mit einem der zentralen Ballungs- und Wirtschaftsräume Europas. Dabei geht es…

Konkrete Klimavorsorge und die Sicherung vor Klimafolgen sind Gegenstand der Konferenz „Rheinklima“ am 15. April 2005 in Bonn. Veranstalter ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Mit der Fokussierung auf die Gebiete am Rhein beschäftigt sich die Tagung mit einem der zentralen Ballungs- und Wirtschaftsräume Europas. Dabei geht es vor allem um die „Zukunftsfähigkeit eines europäischen Wirtschaftsraumes im Wandel des Klimas“.  Rund 200 Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik werden zu der Konferenz erwartet. Zu den Teilnehmern zählen Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn und NRW-Ministerpräsident Peer Steinbrück. Hintergrund der Veranstaltung ist das aktuelle Förderprogramm des BMBF „Forschung für den Klimaschutz und Schutz vor Klimawirkungen“.

Die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft vorantreiben

Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung. Wie die Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft auf weltweite Veränderungen regional reagieren können, soll auf der Konferenz diskutiert werden. Konkrete Schritte zum Schutz des Klimas und zur Anpassung an den Klimawandel müssen vor Ort umgesetzt werden, betonen die Veranstalter. Neben praktische Lösungen zum Klimaschutz sollen auch wirtschaftliche Chancen infolge des Klimawandels erörtert werden. Auf der Konferenz vertreten sind die Branchen Bau, Versicherung, Transport, Energie, Chemie und Stahl. Auch zahlreiche Klima- und Umweltexperten nehmen an der Tagung teil.

Das BMBF-Förderprogramm „Forschung für den Klimaschutz und Schutz vor Klimawirkungen“ soll zum Einen Möglichkeiten zur Senkung der Treibhausgasemissionen erkunden. Der zweite Schwerpunkt gilt der Anpassung an Klimatrends und Wetterextreme, beispielsweise der Minderung von Sturm- oder Hochwasserschäden. Bundesforschungsministerin Bulmahn wird vor dem Hintergrund der großen Resonanz auf das Förderprogramm auf die regionale Umsetzung eingehen. Den Schlusspunkt soll eine Gesprächsrunde setzen, moderiert von dem TV-Moderator Ranga Yogeshwar.

Die Tagung findet statt im Internationalen Kongresszentrum Bundeshaus, Bonn, Neuer Plenarsaal, Görresstraße 15. Die Teilnahme ist kostenlos. Programm und weitere Informationen:
http://www.fona.de/de/4_serviceangebote/termine/index.php?we_objectID=907

14.04.2005   Quelle: Regionalkonferenz Rheinklima   Solarserver.de   © EEM Energy & Environment Media GmbH

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