SPD: Erste Voraussetzung für Gebäudeenergiepass auf den Weg gebracht

Deutschland muss bis nächstes Jahr die Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden in deutsches Recht umsetzen. Die Änderung des Energieeinsparungsgesetzes bildet dazu die Grundlage. Schwerpunkt der Umsetzung durch die nachfolgende Verordnung sei die Einführung des Gebäudeenergieausweises, erklärte Gabriele Groneberg, zuständige Berichterstatterin im Ausschuss für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen der SPD-Bundestagsfraktion,…

Deutschland muss bis nächstes Jahr die Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden in deutsches Recht umsetzen. Die Änderung des Energieeinsparungsgesetzes bildet dazu die Grundlage. Schwerpunkt der Umsetzung durch die nachfolgende Verordnung sei die Einführung des Gebäudeenergieausweises, erklärte Gabriele Groneberg, zuständige Berichterstatterin im Ausschuss für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen der SPD-Bundestagsfraktion, anlässlich der ersten Lesung des zweiten Gesetzes zur Änderung des Energieeinsparungsgesetzes am 15.04.2005. 

Klare Informationen über den Energiebedarf immer wichtiger

„Bei der Umsetzung der Richtlinie und der Ausgestaltung des Energieausweises verfolgen wir dabei ein grundlegendes Ziel: Wir wollen einen kostengünstigen, leicht verständlichen Energieausweis, der sowohl auf den berechneten Energiebedarf als auch auf den erfassten Energieverbrauch bezogen sein kann“, so Groneberg. Gerade für die Mieterinnen und Mieter sei der Gebäudeenergiepass von großem Nutzen. Durch den Energieausweis würden der energetische Zustand eines Gebäudes und die zu erwartenden Energiekosten transparent und nachvollziehbar dargestellt. Es könne beobachtet werden, dass sich die Energiekosten immer mehr zur so genannten zweiten Miete der Wohnkosten entwickeln. Bei steigenden Energiekosten würden klare Informationen über den Energiebedarf immer wichtiger, betont die SPD-Sprecherin.

„Zudem sind wir überzeugt, dass die Einführung des Gebäudeenergieausweises auch die energetische Modernisierung des Wohnungsbestandes voranbringen wird. Das senkt wiederum die Mietnebenkosten, so Groneberg. „Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf schaffen wir die notwendigen Ermächtigungsgrundlagen für die Novellierung der Verordnung. Die konkrete Ausgestaltung der Verordnung sollten wir jetzt zügig und mit gebotener Gründlichkeit in Angriff nehmen, erklärte die SPD-Politikerin.

23.04.2005   Quelle: SPD-Bundestagsfraktion   Solarserver.de   © EEM Energy & Environment Media GmbH

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