FDP will Ausschreibungsverfahren und Technologieexport

„Die FDP befürwortet den Einsatz Erneuerbaren Energien als einen wichtigen Beitrag zum internationalen Klimaschutz und im Energiemix zur Sicherung der nationalen Stromversorgung.“ Das erklärte die Sprecherin für Erneuerbare Energien der FDP-Bundestagsfraktion, Angelika Brunkhorst zur Informationskampagne des Deutschen Naturschutzrings (DNR) „Umwelt- und naturverträgliche Windenergieerzeugung an Land“. Panikmache sei in der Branche…

„Die FDP befürwortet den Einsatz Erneuerbaren Energien als einen wichtigen Beitrag zum internationalen Klimaschutz und im Energiemix zur Sicherung der nationalen Stromversorgung.“ Das erklärte die Sprecherin für Erneuerbare Energien der FDP-Bundestagsfraktion, Angelika Brunkhorst zur Informationskampagne des Deutschen Naturschutzrings (DNR) „Umwelt- und naturverträgliche Windenergieerzeugung an Land“. Panikmache sei in der Branche nicht angebracht, so Brunkhorst. „Wir wollen jedoch die verschiedenen Energiearten in einen Wettbewerb um den günstigsten Klimaschutz stellen. Welche Anwendungen und Energiearten das Rennen machen, muss sich im Rahmen von Ausschreibungsverfahren erweisen“.   Parallel soll es laut Brunkhorst eine Forschungs- und Technikförderung geben.

Die noch amtierende Bundesregierung versuche die Windkraftbranche und die Naturschutzverbände massiv gegen die Energiepolitik der FDP-Bundestagsfraktion und der Unionsfraktion einzuschwören, kritisiert die FDP-Sprecherin. Gleichzeitig prognostiziere Umweltminister Jürgen Trittin der Branche weiterhin eine rosige Zukunft im Falle von Rot-Grün, trotz offensichtlich zurückgehender Neuinstallationen an Land, Problemen beim Repowering und einer verhaltenen Stimmung bezüglich des Offshore-Ausbaus. Dabei ließen sich Insider wie Enercon-Chef Aloys Wobben bereits damit zitieren, dass sie Zweifel an der grundsätzlichen Wirtschaftlichkeit der Offshore-Technologie hätten. Ob zudem der erforderliche Stromnetzausbau mit dem politisch gewollten Ausbau der Windkraft Schritt halten könne, sei unklar, so Brunkhorst. Zunehmende Bedenken in der Bevölkerung sowie Mehrkosten in Milliardenhöhe dürften nicht unberücksichtigt bleiben.

„Die neue Informationskampagne des DNR dient hoffentlich auch als Plattform für diese Bedenken und ist nicht nur einseitig ausgerichtet“, heißt es in der FDP-Pressemitteilung. Deutschland müsse davon Abstand nehmen, Klimaschutz nur national zu betrachten. Die Weichen müssten für internationale Klimaprojekte gestellt werden und die Techniken dort zum Einsatz kommen, wo Windleistungen und Sonnenerträge höher seien.

30.05.2005   Quelle: FDP-Bundestagsfraktion   Solarserver.de   © EEM Energy & Environment Media GmbH

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