Thailändische Botschafterin forciert Wissenstransfer mit SMA Technologie AG

Für eine verstärkte Zusammenarbeit der Universität Bangkok mit der SMA Technologie AG (Niesetal) sprach sich die thailändische Botschafterin, Cholchineepan Chiranond, bei ihrem Besuch des nordhessischen Unternehmens aus. Ziel sei, von dem Know-how der SMA und den vielen weltweiten Projekten auf dem Gebiet der Energieversorgung netzferner Regionen zu profitieren. Die Botschafterin und das Unternehmen betonen, dass ausreichend […]

Für eine verstärkte Zusammenarbeit der Universität Bangkok mit der SMA Technologie AG (Niesetal) sprach sich die thailändische Botschafterin, Cholchineepan Chiranond, bei ihrem Besuch des nordhessischen Unternehmens aus.
 
Ziel sei, von dem Know-how der SMA und den vielen weltweiten Projekten auf dem Gebiet der Energieversorgung netzferner Regionen zu profitieren. Die Botschafterin und das Unternehmen betonen, dass ausreichend Strom und Wasser zu den wichtigsten Voraussetzungen gehören, um der zunehmenden Landflucht aus den Provinzen Einhalt zu gebieten. Die Erschließung entlegener Gebiete durch das bereits vorhandene Stromnetz verursache aber immense Kosten.

Dezentrale Solarstromnetze für entlegene Provinzen

Deshalb sei der Aufbau kleiner dezentraler Solarstromnetze eine gute Alternative, nicht zuletzt aufgrund der hervorragenden klimatischen Bedingungen in dem asiatischen Staat. „Dazu ist es notwendig, den Wissenstransfer im Bereich innovativer Technologien zu fördern und angehenden Ingenieuren den Kontakt zu mittelständischen Unternehmen zu ermöglichen, die sich vornehmlich mit dem Aufbau solcher Netze beschäftigen,“ so die Botschafterin. Außerdem halte sie es für sinnvoll, dass auch andere asiatische Staaten sich an der Intensivierung eines solchen Dialogs auf Botschafter-Ebene beteiligen. Bereits im kommenden Herbst soll eine erste Delegation der Universität Bangkok die SMA Technologie AG besuchen.

Versorgungssicherheit mit Sonnenenergie

Mit der so genannten AC-Kopplung habe SMA ein System entwickelt, dass eine vergleichbare Versorgungssicherheit mit umweltschonender und kostenfreier Sonnenenergie gewährleiste wie das öffentliche Stromnetz. Darüber hinaus seien diese Inselnetze außerordentlich flexibel und könnten ohne großen Aufwand einem steigenden Energiebedarf angepasst werden, berichtet das Unternehmen.

13.06.2005   Quelle: SMA Technologie AG   Solarserver.de   © EEM Energy & Environment Media GmbH

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