Primärenergieverbrauch leicht unter Vorjahresniveau

Der Primärenergieverbrauch in Deutschland war nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) im I. Quartal 2005 trotz kühlerer Temperaturen und eines kalenderbereinigten gesamtwirtschaftlichen Wachstums von 1,1 % um 1,5 % niedriger als im entsprechenden Vorjahresquartal.  Insgesamt wurden laut AGEB rund 135 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (Mill. t SKE = 4025 PJ) verbraucht.…

Der Primärenergieverbrauch in Deutschland war nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) im I. Quartal 2005 trotz kühlerer Temperaturen und eines kalenderbereinigten gesamtwirtschaftlichen Wachstums von 1,1 % um 1,5 % niedriger als im entsprechenden Vorjahresquartal.  Insgesamt wurden laut AGEB rund 135 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (Mill. t SKE = 4025 PJ) verbraucht.

Windenergie legt 20 % zu

Der Beitrag der Wasserkraftwerke habe nur geringfügig zugenommen während derjenige der Windkraftanlagen wiederum kräftig gewachsen sei, so die AGEB. Insgesamt habe sich die Stromproduktion aus Windenergieanlagen um rund 20 % erhöht. Der Verbrauch von so genannten Sonstigen Energieträgern (in erster Linie Brennholz und andere erneuerbare Energieträger) habe gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um etwa 20 % zugenommen.

Besonders kräftig sei der Rückgang des Mineralölverbrauchs ausgefallen; mit 41,4 Mill. t SKE unterschritt er laut AGEB die Vorjahresmenge um rund 5 %. Der Erdgasverbrauch lag mit knapp 39,7 Mill. t SKE um 1,4 % über dem Vorjahresniveau. Der Verbrauch an Steinkohle wies mit 18 Mill. t SKE einen Rückgang um 2,8 % auf. Der Braunkohlenverbrauch blieb wegen der niedrigeren Lieferungen an die Kraftwerke mit 14,3 Mill. t SKE unter dem Vorjahreswert (–1,3 %). Die Stromerzeugung der Kernkraftwerke änderte sich kaum (+0,6 %).

14.06.2005   Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen   Solarserver.de   © EEM Energy & Environment Media GmbH

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